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Hundetipps

Wie erobere ich Bellos Herz?

Man ist frisch verliebt und schwebt auf Wolke sieben. Doch der Hund des Partners scheint nicht begeistert zu sein. Was tun?
Von Susanne Wolf und Claudia Wittke-Gaida

Wenn der Hund des Partners beim Kennenlernen mit Freundlichkeiten reagiert, sollte man ihn unbedingt sofort ausgiebig loben, raten Experten. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa
Wenn der Hund des Partners beim Kennenlernen mit Freundlichkeiten reagiert, sollte man ihn unbedingt sofort ausgiebig loben, raten Experten. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa

Regensburg.Verliebt man sich in einen anderen Menschen, schlägt das Herz regelrecht Purzelbäume vor Glück. Doch was ist, wenn der neue Partner einen Hund hat, der keine Purzelbäume vor Freude schlägt? Wenn er einen stattdessen irgendwie nicht mag oder nur anbellt? Hunde finden Menschen oft auf Anhieb sympathisch – oder eben auch nicht. Dabei kann neben dem Gefühl der Eifersucht auch der Geruch eine Rolle spielen, die Stimme, Blicke, Körpersprache oder die Haltung, erklärt der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH).

Doch wie sollte man sich verhalten, wenn der Hund höchstwahrscheinlich eifert, weil er sich Herrchens beziehungsweise Frauchens Aufmerksamkeit künftig mit einem teilen muss? Optimalerweise sollte das erste Date mit dem Vierbeiner des neuen Partners im Freien stattfinden, sodass keiner in den Lebensraum des anderen eindringt, rät der IVH.

Hunde sind bestechlich

Auch im weiteren Verlauf des Kennenlernens zahle es sich aus, Beziehungsarbeit in den Hund des Partners zu investieren: Gemeinsame Aktivitäten wie das Lieblingsspiel des Hundes oder Spaziergänge schweißen zusammen. Vorteilhaft ist es auch, wenn man sich bei diesem tierischen Date wirklich auf den Hund konzentriert – und nicht nur Augen für den Liebsten oder die Liebste hat.

Nicht immer mag der Hund den neuen Partner auf Anhieb. Doch es gibt einige Tricks, damit die Beziehung harmonisch wird. Foto: Westend61/Uwe Umstätter/dpa
Nicht immer mag der Hund den neuen Partner auf Anhieb. Doch es gibt einige Tricks, damit die Beziehung harmonisch wird. Foto: Westend61/Uwe Umstätter/dpa

Bei den ersten Annäherungsversuchen sollte aber auch das Auftreten stimmen: Man sollte souverän und sicher wirken, ohne dabei forsch zu sein. Reagiert der Hund darauf mit Freundlichkeiten? Dann sollte man ihn schnell und ausgiebig belohnen! Die Tierexperten erinnern daran, dass Hunde bis zu einem gewissen Grad bestechlich sind und sich über Leckerlis freuen. Es kann also nicht schaden, wenn man vor dem Treffen ein paar Knabbereien im Tierfachhandel besorgt.

Langsam annähern

Reagiert der Vierbeiner allerdings wirklich nur ablehnend und aggressiv auf das neue „Rudelmitglied“, kann ein kompetenter Hundetrainer die Frischverliebten und den geliebten Vierbeiner bei ihrer Annäherung unterstützen. Alles von der „Liebe“ des Hundes abhängig machen – das sollte jedoch keiner der beiden Partner.

Denn auch wenn es anfangs nicht funktioniert, wird der Vierbeiner mit der Zeit den neuen Partner auch akzeptieren. Hunde sind sensible Wesen, die merken, wenn etwas oder jemand ihrem Herrchen beziehungsweise Frauchen guttut. Und schließlich ist nicht nur der Mensch ein Gewohnheitstier ...

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