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Tiere

Dem Igel den Wintereinstieg erleichtern

Der Winter kommt näher und die Wildtiere suchen nach Futter. Ein einfacher Tipp hilft dem Igel für sein Fettpolster.

Bis es richtig kalt wird, sind Igel auch tagsüber in Gärten und Parks unterwegs. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
Bis es richtig kalt wird, sind Igel auch tagsüber in Gärten und Parks unterwegs. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Hamburg.Igel sind derzeit unterwegs, um sich genug Fettpolster für den Winterschlaf anzufressen. Bei der Futtersuche können Gartenbesitzer die stachligen Besucher unterstützen. „Wer in der Dämmerung ein solches Tier im Garten entdeckt, kann eine Futterstelle einrichten, etwa mit Nassfutter für Katzen oder Hunde“, erklärt Eva Lindenschmidt von der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“.

Katzen machen Igeln das Futter streitig

Die Futterstelle sollte allerdings vor Katzen geschützt werden, etwa mit einem Igelfutterhaus, dessen Eingang verwinkelt ist. Auch Laub- und Reisighaufen bieten sich als Überwinterungsquartiere an. Vorsicht gilt beim Verbrennen von aufgehäuften Ästen. Sie können für Igel zur tödlichen Falle werden, falls sie sich darunter versteckt halten.

Manchmal brauchen Igel Hilfe

Wenn es einem Igel schlecht geht, sollte er in fachkundige Hände gegebene werden. Foto: Patrick Pleul/dpa
Wenn es einem Igel schlecht geht, sollte er in fachkundige Hände gegebene werden. Foto: Patrick Pleul/dpa

Sollten die dämmerungs- und nachtaktive Tiere am Tage ziellos umherirren, sei das ein Alarmzeichen für eine Krankheit. „Sie haben ohne Hilfe keine Chance, den Winter zu überstehen“, erklärt die Diplom-Biologin Lindenschmidt. Sie rät dazu, betroffene Tiere in fachkundige Hände zu geben, etwa an Wildtier- und Igelstationen. (dpa)

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