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Ford Fiesta versank im Eixendorfer See

Das Auto eines Wackersdorfers machte sich selbständig und rollte rückwärts in den See. Im Wagen saß zum Glück niemand.

Die Helfer holten das Fahrzeug wieder an Land. Foto: R. Gohlke
Die Helfer holten das Fahrzeug wieder an Land. Foto: R. Gohlke

Neunburg.Eine spektakuläre Bergungsaktion löste am Samstag ein im Eixendorfer Stausee versunkenes Auto aus. Gegen 13 Uhr meldete ein 58-jähriger Mann aus Wackersdorf bei der Polizei, dass gerade sein Ford Fiesta im Stausee versunken sei. Der Mann hatte seinen Wagen auf dem Wanderparkplatz am Ostufer des Eixendorfer Stausees abgestellt und nach eigenen Angaben gegenüber der Polizei „ordnungsgemäß gesichert“. Dennoch machte sich das Fahrzeug selbständig und rollte rückwärts fast 100 Meter über eine abschüssige Wiese hinab bis in den See. Im Anschluss wurde das Fahrzeug sogar noch in Richtung Eixendorfer Brücke abgetrieben, bevor es endgültig abtauchte.

Ein Rettungstaucher ortete den Wagen

Die Bergungsaktion dauerte rund zwei Stunden. Foto: R. Gohlke
Die Bergungsaktion dauerte rund zwei Stunden. Foto: R. Gohlke

Der daraufhin ausgelöste Alarm führte die Feuerwehr Neunburg, das THW Neunburg, die Wasserwacht aus Nittenau, Bodenwöhr und Neunburg sowie das BRK zum Unglücksort.

Ein Rettungstaucher hatte das Fahrzeug schnell geortet und konnte, da es auf den Rädern am Seegrund stand, eine Trosse befestigen. Vor der Bergung legte die Feuerwehr Neunburg noch eine Ölsperre um den Fundort. Dann zog die Seilwinde des THW-Gerätewagens den Havaristen aus dem See, ohne dass es zu einer Ölverschmutzung kam. Nach gut zwei Stunden konnte der Besitzer das Auto wieder in Empfang nehmen, das allerdings nun ein Totalschaden in Höhe von 3000 Euro ist. Für den Einsatz wird laut Polizei voraussichtlich seine Versicherung aufkommen müssen. (ggo)

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