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Karriere

2,5 Millionen Euro für „Mega-Trend“

Die Summe fließt an die Hochschulen Regensburg und Amberg. Sie kommt Berufstätigen zugute, die sich akademisch bilden.

Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg, und Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, unterschreiben anlässlich der zweiten Förderrunde ihres Verbundprojekts „OTH mind“ eine Kooperationsvereinbarung. Foto: OTH Regensburg / Michael Hellwig
Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg, und Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, unterschreiben anlässlich der zweiten Förderrunde ihres Verbundprojekts „OTH mind“ eine Kooperationsvereinbarung. Foto: OTH Regensburg / Michael Hellwig

Regensburg.„OTH mind“ ist in die zweite Förderrunde gestartet: Das gemeinsame Projekt der beiden Ostbayerischen Technischen Hochschulen Regensburg und Amberg-Weiden wird für einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) weiter bezuschusst. Für das neue Vorhaben stehen der akademischen Weiterbildung damit bis Ende Juli 2020 bewilligte Zuwendungen in Höhe von 2,5 Millionen Euro zur Verfügung, die je zur Hälfte an Regensburg und Amberg-Weiden gehen.

Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg, und Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, haben anlässlich der Weiterförderung eine neuerliche Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Das Projekt „OTH mind“ (modulares innovatives Netzwerk für Durchlässigkeit) richtet sich vor allem an beruflich Qualifizierte, Berufstätige und Studienzweifler. Die modularen Bildungsangebote ermöglichen den Zielgruppen, sich vor Ort nach individuellen Bedürfnissen, aber auch praxis- und bedarfsorientiert akademisch weiterzubilden.

Uni-Bildung für Fachkräfte

Prof. Wolfgang Baier unterstreicht die Wichtigkeit der Weiterförderungszusage aus Berlin: „Es freut uns sehr, dass wir in den kommenden zweieinhalb Jahren die Projektthemen weiter ausbauen können. Weiterbildung auf akademischem Niveau ist ein Megatrend der Zukunft. Um dem steigenden Bedarf nach innovativen Inhalten gerecht zu werden, sind explizite Fördermittel eine willkommene und auch zwingend notwendige Ressource für Hochschulen.“

Seine Amtskollegin an der OTH Amberg-Weiden, Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug, verweist auf die Bedeutung für die regionale Wirtschaft: „Die Verbesserung der Durchlässigkeit zwischen hochschulischer und beruflicher Bildung ist ein wichtiges Thema in der Oberpfalz. In der ersten Förderphase haben wir bereits einige Maßnahmen auf den Weg gebracht. Durch die erneute Förderung können wir unsere Ambitionen der stetigen Weiterentwicklung unserer akademischen Bildungsangebote für die Fach- und Führungskräfte zusätzlich vorantreiben.“

Den Studienabbruch vermeiden

„OTH mind“ wird bereits seit August 2014 durch Mittel des BMBF gefördert. Während der ersten Projektphase wurden beispielsweise das BeVorStudium – ein modularer Weg für beruflich Qualifizierte an die Hochschulen – aufgebaut, verschiedene IT-Module für Ingenieure ausgearbeitet und neue Lehr- und Lernformen für die anvisierten Zielgruppen entwickelt und erprobt. In der zweiten Förderphase ab Februar sollen zusätzlich neue Themen bearbeitet werden. Der Zugang für beruflich Qualifizierte zum Studium, die Unterstützung während des Studiums, um einen Abbruch zu vermeiden, aber auch Wege nach einem Studienabbruch sowie Flexibilisierung und Modularisierung der Weiterbildungsangebote sind die Kernthemen.

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