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Hochschule

Erstsemester lernten ihre Uni kennen

Am Dienstag gegrüßte der Präsident der Uni Regensburg die Studienanfänger der elf Fakultäten offiziell.
Von Daniel Geradtz, MZ

Uni-Vizepräsident Christoph Wagner im Gespräch mit Studenten, die ihr Engagement außerhalb des Hörsaals vorstellten: Stefanie Feuerer, Björn Reschke und Lorenz Kellhuber (von links).
Uni-Vizepräsident Christoph Wagner im Gespräch mit Studenten, die ihr Engagement außerhalb des Hörsaals vorstellten: Stefanie Feuerer, Björn Reschke und Lorenz Kellhuber (von links). Foto: Geradtz

Regensburg. Das Wintersemester läuft bereits seit Mitte Oktober. Am Dienstag hat die Universitätsleitung die Erstsemester nun offiziell im Audimax, dem größten Hörsaal, begrüßt. Etwa 900 der 3322 Studienanfänger ihnen besuchten die Feierstunde.

Zunächst stellte Uni-Präsident Prof. Udo Hebel die Regensburger Hochschule vor: „Wir sind die größte Hochschule in Ostbayern. Bei uns arbeiten etwas mehr als 300 Professoren und 1500 wissenschaftliche Mitarbeiter.“ Innerhalb der elf Fakultäten bietet die Universität rund 200 Studiengänge an. Neben den modularisierten Bachelor- und Masterabschlüssen gibt es nach wie vor viele Fächer, die die Studenten mit einem Staatsexamen abschließen.

Vielfältiges Engagement möglich

Im Rahmen der Begrüßung wurden wichtige Ansprechpartner für die Studenten vorgestellt. Eine von ihnen ist Stefanie Feuerer. Sie ist zuständig für Studenten mit einer Behinderung oder mit einer chronischen Erkrankung. Sieben Prozent der Studenten haben eine Behinderung. „90 Prozent von ihnen haben eine nicht sichtbare Behinderung“, betonte sie. Neben der Barrierefreiheit nannte sie den in der Prüfungsordnung verankerten Nachteilsausgleich als Instrument, um allen Menschen die Chance auf einen universitären Abschluss zu ermöglichen.

Björn Reschke stellte die Initiative Campus Asyl vor, die sich in vielfältigen Projekten für die Integration von Flüchtlingen einsetzt. Die ehrenamtlichen Kräfte von Campus -Asyl bemühen sich darum, ihre Arbeit in einen wissenschaftlichen Kontext einzubetten. Als Beispiel dafür beschrieb Reschke das Mentoring-Programm. Im Rahmen des Projekts beraten erfahrene Studenten ausländische Studenten, die erst vor kurzer Zeit ihre universitäre Ausbildung begonnen haben.

Stellvertretend für das große kulturelle Angebot stellte Lorenz Kellhuber das Uni-Jazz-Orchester vor, das die Begrüßungsfeier musikalisch begleitete. „Es ist einzigartig, dass man so viele Sachen außerhalb des eigenen Studiums erleben kann“, sagte er und ermutigte die Erstis, sich einem der 14 Orchester, sechs Chöre oder 15 Theatergruppen anzuschließen.

Netzwerk soll Absolventen vereinen

Uni-Vizepräsident Christoph Wagner warf schon einmal einen Blick in die Zukunft: „Wenn Sie die Universität Regensburg verlassen haben, fallen sie in meinen Bereich. Ich betreue die Alumni.“ Durch die Teilhabe an verschiedenen Vereinen und Netzwerken sollen die dort engagierten Absolventen auch nach ihrer Uni-Zeit miteinander verbunden bleiben.

Die Neu-Studenten bekamen auch einen Einblick in ihre Mitgestaltungsmöglichkeiten in verschiedenen Gremien wie dem studentischen Konvent. Er wird jedes Jahr durch eine geheime Wahl der Studenten bestimmt. Die Wahlbeteiligung liegt bei Werten zwischen elf und 14 Prozent.

Die Studenten der Universität

  • 600 im ersten Semester

    Im Wintersemester 2016/17 sind insgesamt 21 074 Studenten an der Universität eingeschrieben. Im ersten Vorlesungssemester 1967/68 waren es einst rund 600.

  • Dauerbrenner

    Aktuell sind die Neu-Einschreibungen für das Grundschullehramt merklich angestiegen. Humanmedizin und Psychologie sind die „Dauerbrenner“ unter den Studenten.

  • Gute Prognosen für Grundschullehrer

    Den Absolventen des Studiengangs Grundschullehramt werden derzeit gute Beschäftigungsprognosen vorhergesagt. Laut der Uni-Leitung sind diese Prognosen in der Regel verlässlich.

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