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Auszeichnung

Preis für exzellente Seminararbeiten

Zwölf Schüler erhielten an der Uni Regensburg den Dr.-Hans-Riegel-Fachpreis. Sie hatten mit Forschungsprojekten überzeugt.
von Daniel Pfeifer

An der Universität Regensburg wurden die Preise vergeben. Foto: Pfeifer
An der Universität Regensburg wurden die Preise vergeben. Foto: Pfeifer

Regensburg.Hans Riegel aus Bonn kennt man vor allem unter seinem weltberühmten Akronym: Haribo. Der Sohn des Gründers, Dr. Hans Riegel Junior hat 2006 eine Stiftung ins Leben gerufen, die seitdem Bildung fördert.

Eines dieser Förderprogramme ist der Dr. Hans Riegel-Fachpreis, der zusammen mit 14 deutschen Universitäten an (Gymnasial-)Schüler für herausragende Seminararbeiten vergeben wird. Am Dienstag fand die Preisverleihung an der Universität Regensburg zum fünften Mal statt. Unter der Schirmherrschaft des bayerischen Kultusministers Bernd Sibler erhielten zwölf Schülerinnen und Schüler Preise in den Fächern Biologie, Chemie, Mathematik und Physik. „Der Preis ist von herausragender Bedeutung“, so Sibler, weil er den „Übergang von Schule in Studium“ fließender mache.

Und tatsächlich waren unter den preisgekrönten Seminararbeiten einige dabei, bei denen sich ein Student ruhig eine Scheibe abschneiden könnte. Verena Köppl beispielsweise setzte sich experimentell mit Süßstoffen auseinander. Dabei gab sie auch transparent negative Ergebnisse an. Etwas, was selbst Fachpublikationen sich manchmal nicht trauen.

Der Preisträger Stefan Schächinger auf der anderen Seite untersuchte Quadrokopter auf ihre Flugreichweite. Dabei baute er für seine Abschlussarbeit des Physik-W-Seminars nicht nur das Fluggerät, sondern auch den Prüfstand komplett selbst.

Die Motivation der Schüler, welches Thema sie wählen würden, war unterschiedlich: Manche kamen durch ihre Seminarbetreuer auf die richtige Idee. Manche von sich selbst aus. Wie Christopher Pfeil, der mit seiner Betrachtung von Koffein den dritten Platz im Fach Chemie belegte. „Schule macht Spaß, kann aber auch sehr ermüdend sein,“ scherzte er, „da hat es schon praktische Relevanz, Koffein zu testen.“

Als Drittplatzierter bekam er stattliche 200 Euro. Der zweite Platz erhielt 400 Euro. Die Besten ihrer Kategorie erhielten nicht nur selbst 600 Euro, sondern konnten mit ihren Seminarbetreuern auch noch einen Schulpreis in Höhe von 250 Euro mitnehmen.

Die Überreichung der Urkunde übernahmen die Jurymitglieder, die zuvor aus 122 Einsendungen die Preisträger ausgewählt hatten. Alle waren sie Professoren aus dem jeweiligen Fachgebiet und damit Experten in den behandelten Themen und vor allem in wissenschaftlicher Arbeitsweise.

Die Preisträger 2018 waren im Fach Biologie: Helene Ladikov, Xaver Fleischmann und Daniela Maier.

Im Fach Chemie: Christopher Pfeil, Theresa Bayer und Verena Köppl.

Im Fach Mathematik: Oliver Mayer, Therese Evers und Ralf Pröpster.

Und im Fach Physik: Vanessa Pohl, Leonid Menz und Stefan Schächinger.

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