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Schutz für sensible medizinische Daten

Datenschutz in der Medizin war ein Thema beim Forum Medizinische Informatik an der OTH Regensburg. Personalisierte Medizin schafft Herausforderungen.
Von Louisa Knobloch, MZ

  • Staatssekretär Albert Füracker, Prof. Dr. Lars Krenkel und Prof. Dr. Wolfgang Baier im Labor für Biofluidmechanik des RCBE Foto: Knobloch
  • Am RCBE wird ein Simulationsprogramm für Operationen an der Hand entwickelt, um Ärzte zu schulen. Foto: Knobloch
  • Das Forum Medizinische Informatik richtete sich an Studierende der OTH Regensburg. Foto: Knobloch

Regensburg.„Sicherheitsdenken ist für Medizinische Informatiker unerlässlich“ – dieses Fazit zog Prof. Dr. Klaus Pommerening von der Universität Mainz beim 2. Regensburger Forum Medizinische Informatik an der OTH Regensburg. Neben kryptographischen Grundkenntnissen bräuchten Beschäftigte in diesem Bereich auch ein Bewusstsein für die Datenschutzproblematik. Denn obwohl die technischen Mittel vorhanden seien, weise der Datenschutz in der Medizin noch Lücken auf. „Viele Medizingeräte nutzen Standard-Betriebssysteme und kommunizieren häufig nach einem naiven Sicherheitsprotokoll“, so Pommerening. Er befasste sich in seinem Vortrag auch mit der Anonymisierung und Pseudonymisierung von Patientendaten, die außerhalb des Behandlungskontextes etwa für klinische Studien oder den Aufbau von Registern und Biobanken genutzt werden. Ein Problem für den Datenschutz sieht er darin, dass die elektronische Patientenakte im Zuge der personalisierten Medizin immer mehr genetische Daten enthält – in Zukunft vielleicht sogar das komplette Genom. „Dadurch lässt sich ein Mensch eindeutig identifizieren.“ Wichtig sei es daher, auf höchstmögliche IT-Sicherheit zu achten und strikte Zugriffsregelungen einzuführen.

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