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Uni honoriert herausragende Verdienste

Beim Dies Academicus wurden Förderpreise und Ehrenmedaillen verliehen. Unter den Ehrengästen war auch Kultusminister Spaenle.
Von Daniel Geradtz, MZ

Die Preisträger und Ehrengäste beim Dies Academicus
Die Preisträger und Ehrengäste beim Dies Academicus Foto: Geradtz

Regensburg.Seit 1992 ehrt die Universität Regensburg alljährlich ihre Mitglieder beim Dies Academicus. Am Donnerstagabend wurde bei einem Festakt im Audimax unter anderem die Medaille „Bene Merenti“ vergeben. Unter den Ehrengästen der Veranstaltung war auch der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle.

Diesjähriger Preisträger ist der emeritierte Psychologie-Professor Heini Murer. Udo Hebel, Präsident der Universität, würdigte die langjährige und stets kollegiale Zusammenarbeit mit dem Schweizer im Hochschulrat. „Prof. Dr. Murer hat sich als Hochschulrat stets aktiv und intensiv für den Wissenschaftsstandort Regensburg eingesetzt“, hieß es in der Laudatio. Dadurch habe er Wertvolles zur Sichtbarkeit und Weiterentwicklung der Universität beigetragen.

Anne-Sophie Donnarieix erhielt von Prof. Dr. Bernhard Weber den Abschlusspreis des Deutschen Akademischen Austauschdiensts. 2015 schloss sie den Masterstudiengang der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft mit der besten Note (1,0) ab. Den Preis erhalte Donnarieix aber nicht nur wegen ihrer akademischen Leistungen, führte Weber aus: „Als Mitglied der französischen Pfadfinderschaft organisierte sie zahlreiche soziale Projekte.“ Als Beispiel nannte er Urlaubsaufenthalte für motorisch und psychisch behinderte Menschen in Frankreich, die sie während ihres Studiums ermöglichte.

Der mit 2500 Euro dotierte Förderpreis des Arbeitskreises „Sprache und Recht“ der Universität ging an Dr. Jörg Michael Schindler für seine Dissertation mit dem Titel „Rechtsmetaphorologie – Ein Ausblick auf eine Metaphorologie der Grundrechte“. Für die Arbeit erhielt der Rechtswissenschaftler die Bestnote „summa cum laude“. Bernhard Weber erklärte: „Zwischen den Teildisziplinen des Arbeitskreises bestehen viele grundlegende Zusammenhänge und Gemeinsamkeiten, die nicht alleine durch die Sprach- oder Rechtswissenschaft abgedeckt werden können.“ Schindlers Arbeit schlage die Brücke zwischen den Bereichen.

Während der Feierstunde würdigte Uni-Präsident Hebel auch den neuesten „Meilenstein“: Am 1. Januar wird das Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) offiziell zur Leibniz-Gemeinschaft dazustoßen. Doch die Aufnahme des ersten Regensburger Instituts in die Wissenschaftsgemeinschaft ist für ihn mit einem weiteren Anspruch verbunden. Sein Ziel: In den 2020er-Jahren soll das nächste Institut die Gemeinschaft bereichern. Passend dazu hielt Prof. Dr. Ulf Brunnbauer, geschäftsführender Direktor des IOS, einen Festvortrag, in dem er sich mit der kulturellen Geschichte Osteuropas befasste.

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