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Aktion

Eine Woche für den Wandel

Vom 1. bis 5. Juli steht an Uni und OTH alles unter dem Zeichen der Nachhaltigkeit. Eine Aktion von Studenten für Studenten.
Von Anna-Leandra Fischer

Antonia Pröls und Lydia Reismann sind zwei der Initiatorinnen der Nachhaltigkeitswoche.
Antonia Pröls und Lydia Reismann sind zwei der Initiatorinnen der Nachhaltigkeitswoche.

Regensburg.Die „Week for Future“ auf dem Regensburger Campus soll Studierende auf den Nachhaltigkeitsgedanken aufmerksam machen. Die offizielle Eröffnung der Woche mit Podiumsdiskussion findet am Montag, 1. Juli, um 18 Uhr in H24 statt. Das Programm reicht von Vorträgen und Podiumsdiskussionen bis hin zu Mitmachaktionen und Workshops.

Das ist auf dem Campus geboten

Von Montag bis Freitag sind auf der PT-Wiese, auf der Wiese zwischen OTH und Universität und rund um die OTH-Mensa Informationsstände aufgebaut. Dort gibt es vom Arbeitskreis Unifair, der Grünen Hochschulgruppe, den Startups „AnyBill“ und „Vanilla Bean“, AStA, PETA ZWEI, Enactus und Anonymous for the Voiceless Infos, Denkanstöße und fairen Kaffee. Auf der Wiese zwischen Hochschule und Uni steht außerdem ein Bauwagen von Transition Regensburg. Dort bietet Greenpeace die ganze Woche über eine Handysammelaktion an. Und am Montag können dort alle Yoga-Begeisterten von 15 bis 16.30 Uhr zusammen „Yoga for Climate“ machen.

Das Programm will viele Denkanstöße und Input für ein nachhaltigeres Leben bieten. Eine Podiumsdiskussion über die vorgeschlagene CO2-Steuer, Vorträge über nachhaltiges Reisen oder solidarische Landwirtschaft: Das ist das ganze Programm.

Doch die Aktionswoche geht auch über den Campus hinaus: Am Dienstag um 18 Uhr treffen sich Interessierte für ein Donau Clean-Up am Bismarckplatz. Ebenfalls am Dienstag können Studierende bei einem Sprachcafé mit dem Thema „nachhaltiges Reisen“ um 20 Uhr in der Alten Mälzerei ins Gespräch kommen.

Wie kam die Idee zustande?

Initiatorinnen der Aktionswoche sind die drei Studentinnen Julia Poppe, Lydia Reismann und Antonia Pröls. Die Idee entstand auf dem Workshop „Klimaschutz Start-Up“ von Transition Regensburg Anfang Mai 2019. „Mir schwebte schon seit längerer Zeit die Idee einer Nachhaltigkeitswoche vor, allerdings dachte ich zuerst in kleinem, medialen Stil auf den Social Media der Uni“, sagt Pröls. Denn als studentische Hilfskraft im Referat Media Relations & Communications ist sie dort vor allem für den Instagram-Account der Uni zuständig. Vonseiten der Uni und Hochschule sei man von Anfang an auf großen Zuspruch gestoßen, so Pröls. So hat es auch nichts ausgemacht, dass die drei Studentinnen keinerlei Eventmanagement-Erfahrung mitbrachten.

Die Nachhaltigkeitswoche ist ein campusübergreifendes Gemeinschaftsprojekt von Studierenden der Uni und OTH. Das sieht man auch schon an den Initiatorinnen: Reismann und Pröls studieren an der Uni, Poppe an der Hochschule. Aber auch die Auswahl des Ortes bindet Studierende beider Institutionen mit ein. Die Programmpunkte finden sowohl an der Uni, als auch an der OTH statt.

Wichtig ist den Organisatorinnen, dass die Nachhaltigkeitswoche ohne jegliche Geldeinflüsse auskommt – lediglich die Plakate sind von der Uni gesponsort. Alle Programmpunkte seien freiwillig von den jeweiligen Regensburger Organisationen, Arbeitskreisen und Einzelperson auf die Beine gestellt worden, so Pröls. „Die Resonanz war viel positiver als gedacht, so können wir jetzt auf ein wahnsinnig vielfältiges und umfangreiches Programm blicken“, sagt die Studentin.

Nachhaltigkeitswoche ist nur der Anfang

Die Nachhaltigkeitswoche soll keine einmalige Sache sein, sondern in den kommenden Jahren wiederholt werden. „Wir wollen was bewegen“, sagt Pröls. In Zusammenhang mit der Nachhaltigkeitswoche hat sie mti den beiden anderen Studentinnen das „Netzwerk Nachhaltigkeit“ gegründet, damit die Planung in Zukunft auf mehr als drei Schultern lastet. Das Netzwerk solle eine Plattform für alle an Nachhaltigkeit und Klimaschutz Interessierten auf den beiden Campus sein, sagt Pröls. Sie kann sich in Zukunft auch andere Maßnahmen vorstellen, um Nachhaltigkeit bei den Studierenden, in der Verwaltung, bei den Lehrenden und im ganzen Unileben zum Thema zu machen.

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