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Unternehmen

Continental prüft einzelne Standorte

Die Wettbewerbsfähigkeit einzelner Standorte steht auf dem Prüfstand. Eine finale Entscheidung liegt noch nicht vor.

Der Autozulieferer Continental will auf die sinkende Automobilproduktion reagieren und überprüft derzeit seine Standorte. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Der Autozulieferer Continental will auf die sinkende Automobilproduktion reagieren und überprüft derzeit seine Standorte. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Regensburg.Im Zuge von Sparbemühungen überprüft der Autozulieferer Continental derzeit seine Standorte auf ihre Wettbewerbsfähigkeit. Dazu gehört auch Regensburg. Laut Auskunft von Simone Geldhäuser, Sprecherin der Antriebssparte, vom Montag liegen allerdings aus dieser Überprüfung noch keine finalen Entscheidungen vor.

Keine Kurzarbeit in Regensburg

Im Gegensatz zu anderen Unternehmensbereichen gebe es am Standort Regensburg derzeit keine Kurzarbeit.

Laut Unternehmensmitteilung ist es Ziel von Continental, gemeinsam mit den Arbeitnehmern Lösungen für die nachhaltige Sicherung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu erarbeiten. In den kommenden Wochen soll es erste Lösungen geben. In der Regel stünden mehrere Lösungswege zu mehr Wettbewerbsfähigkeit zur Verfügung. Über etwaige Ergebnisse wolle man sich erst äußern, wenn eine Verständigung erfolgt sei.

Sinkende Automobilproduktion

Anfang August hatte der Konzern mitgeteilt, dass die Marktentwicklung im zweiten Quartal 2019 weiterhin rückläufig sei. Um auf die sinkende Produktion im Pkw- und Nutzfahrzeugsektor zu reagieren, habe der Aufsichtsrat über die Möglichkeiten, Kosten einzusparen und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen, beraten.

„Derzeit ist das Marktumfeld sehr herausfordernd. Die wichtigen Automobilmärkte Europa, Nordamerika und insbesondere China entwickeln sich rückläufig“, sagte der Vorstandsvorsitzende von Continental, Dr. Elmar Degenhart, damals.

Als eine Maßnahme erwägt das Unternehmen, sein Antriebsgeschäft, das seit kurzem Vitesco Technologies heißt, auszulagern. In Regensburg liegt der Hauptsitz der Antriebssparte, die früher unter dem Namen Powertrain geführt wurde. In Medienberichten war bereits die Rede von neun Werkschließungen im Antriebsbereich die Rede.

Regensburg ist einer von weltweit über 300 Continental-Standorten. Für den Unternehmensbereich Powertrain sowie die beiden Automotive-Divisionen Interior und Chassis & Safety ist Regensburg

Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstandort und fungiert als Sitz von Powertrain und Interior.

Das Unternehmen beschäftigt in Regensburg rund 8000 Mitarbeiter. (ad)

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Conti will die Antriebssparte loswerden

In Regensburg arbeiten 3000 Menschen in dem Unternehmensbereich. Die IG Metall verweist auf Beschäftigungsgarantie bis 2023.

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Sorge um Arbeitsplätze bei Continental

Nach Medienberichten über mögliche Werkschließungen sind auch Mitarbeiter in Regensburg und Roding beunruhigt.

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