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Recht

Die MZ erhält eine Rundfunklizenz

Das Mittelbayerische Medienhaus darf künftig regelmäßig live senden – auf unterschiedlichsten Kanälen.

Mit „Kommunalwahl spezial“ versorgte die MZ die Zuschauer am Wahlsonntag, im Bild Moderatorin Marina Gottschalk und Reporter Sebastian Böhm.
Mit „Kommunalwahl spezial“ versorgte die MZ die Zuschauer am Wahlsonntag, im Bild Moderatorin Marina Gottschalk und Reporter Sebastian Böhm.

Regensburg.Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat der Mittelbayerischen Zeitung eine Rundfunklizenz erteilt. Nun kann die MZ jederzeit Bewegtbildangebote im Netz streamen, ohne mit dem Rundfunkrecht in Konflikt zu kommen.

Da eine reguläre Befassung des Medienrats aufgrund der Corona-Krise aktuell nicht möglich ist, hat BLM-Präsident Siegfried Schneider der MZ mittels der sogenannten präsidentialen Befugnis eine Rundfunkgenehmigung für ein Livestreaming-Angebot erteilt. Wenn sich der Medienrat bei seiner nächsten Sitzung den Einschätzungen der BLM-Geschäftsführung anschließt, wird die Genehmigung unbefristet erlassen. Erst am vergangenen Freitag hatte die MZ bei der Landeszentrale die Lizenz beantragt, um schon in den nächsten Tagen live über die zweite Runde der Kommunalwahl berichten zu können. Um dem besonderen Informationsauftrag von Medienhäusern – gerade in dieser schwierigen Zeit – gerecht zu werden, habe die Landeszentrale „schnell und lösungsorientiert agiert“, schrieb die BLM in einer Pressemitteilung.

Nach geltendem Recht benötigen Bewegtbildangebote, die im Internet gestreamt werden, eine Lizenz, wenn sie linear verbreitet werden und zeitgleich für mindestens 500 Nutzer zu erreichen sind. Diese Grenze gilt für die Mittelbayerische nun nicht mehr. Sie liegt ab sofort bei 50 000.

Die MZ wird künftig bei unterschiedlichsten Anlässen Live-Berichterstattung anbieten. Zuletzt war das am vorletzten Sonntag der Fall, als die Redaktion aus dem Studio im Medienhaus ein „Kommunalwahl spezial“ sendete. Damals galt noch die Grenze von 500 Zuschauern, was zu großen Enttäuschungen führte, weil sich viele Interessierte nicht in den Stream auf www.mittelbayerische.de einklinken konnten. Diese Zeiten sind nun vorbei.

Das Live-Streaming finden Sie über die Internetseite www.mittelbayerische.de, aber auch auf YouTube, Facebook und Instagram. Daneben gibt es auf www.mittelbayerische.de eine Mediathek, in der alle Videos der MZ zum Abruf gesammelt sind.

Hier geht es zur Mediathek

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