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Wirtschaft
Montag, 23. Juli 2018 29° 2

Welthandel

General Motors warnt Trump vor Zöllen

Der größte US-Autokonzern GM hat den US-Präsidenten Donald Trump aufgefordert, keine Einfuhrgebühren für Autos zu verlangen.

Die US-Flagge und das Logo des Automobilkonzerns General Motors: GM ist verärgert über den Präsidenten. Foto: Jeff Kowalsky/epa
Die US-Flagge und das Logo des Automobilkonzerns General Motors: GM ist verärgert über den Präsidenten. Foto: Jeff Kowalsky/epa

Detroit.General Motors Sollte die Regierung die Handelsschranken für Autohersteller erhöhen, so berge dies Risiken, die auch in den USA der Wettbewerbsfähigkeit schaden und zu Jobverlusten führen könnten, teilte der Konzern am Freitag mit.

„Zölle erhöhen die Preise für die Kunden“

Zuvor hatte bereits der Lobbyverband Auto Alliance, zu dem neben GM auch Branchengrößen wie Ford, Toyota oder Volkswagen zählen, vor hohen Kosten für Verbraucher gewarnt. „Zölle auf Autos und Autoteile erhöhen die Preise für Kunden, sie vermindern die Auswahl und laden Handelspartner zu Vergeltungsmaßnahmen ein“, hieß es in dem Appell.

EU-Hersteller sollen mehr zahlen für Exporte in die USA

Trump droht im Handelsstreit insbesondere der Europäischen Union mit höheren Zöllen auf Autoimporte und lässt derzeit untersuchen, ob diese eine Gefahr für die nationale Sicherheit der USA darstellen. Mit der gleichen, höchst umstrittenen Begründung hatte seine Regierung zuletzt schon hohe Zölle auf Stahl und Aluminium verhängt.

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