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Grammer AG beschließt Dividende

Auf der Hauptversammlung wurden außerdem Vorstand und Aufsichtsrat entlastet. Das Wachstum fällt geringer aus als 2018.

Die Grammer AG mit Sitz ist unter anderem auf die Entwicklung und Herstellung von Komponenten und Systemen für die Pkw-Innenausstattung spezialisiert. Foto: Armin Weigel/dpa
Die Grammer AG mit Sitz ist unter anderem auf die Entwicklung und Herstellung von Komponenten und Systemen für die Pkw-Innenausstattung spezialisiert. Foto: Armin Weigel/dpa

Amberg.Die Aktionäre der Grammer AG haben am heutigen 12. Juli im Rahmen der diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung über die Vorschläge von Vorstand und Aufsichtsrat abgestimmt.

Mit großer Mehrheit wurde die Ausschüttung einer Dividende in Höhe 0,75 Euro je Aktie beschlossen. Ebenfalls mit großer Mehrheit wurden Vorstand und Aufsichtsrat für die Arbeit im Geschäftsjahr 2018 entlastet und die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Nürnberg erneut als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2019 gewählt.

Abstimmung über neues genehmigtes Kapital vertagt

Die Abstimmung über ein neues genehmigtes Kapital mit der Möglichkeit zum teilweisen Ausschluss der Bezugsrechte wurde von der Hauptversammlung auf eine künftige Hauptversammlung vertagt. Damit wurde der Bitte des Mehrheitsaktionärs Rechnung getragen, der als Folge der mittelbaren Weiterreichung seines Grammer-Aktienbesitzes an die Ningbo Jifeng Auto Parts Co., Ltd. auf Genehmigungen chinesischer Aufsichtsbehörden angewiesen ist.

Diese Genehmigungen wurden auf Basis der aktuellen Aktienzahl und der gegenwärtigen Kapitalstruktur von Grammer beantragt. Ein Beschluss über die Schaffung eines genehmigten Kapitals würde das laufende Genehmigungsverfahren unterbrechen, jedenfalls aber verzögern. Dies wäre wegen des damit verbundenen Aufwands nicht im Interesse von Grammer.

Auf der Hauptversammlung der Grammer AG waren über 86 Prozent des stimmberechtigten Grundkapitals vertreten. Damit lag die Präsenz der Aktionäre nochmals höher als die Rekordbeteiligung im Vorjahr.

Wachstum im Automotivebereich geringer als 2018

„Das Geschäftsjahr 2018 und auch der bisherige Jahresverlauf 2019 sind für die gesamte Automobilindustrie von großen branchenbedingten und gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen geprägt gewesen. Die Grammer AG hat sich in diesem schwierigen Marktumfeld behauptet, spürt aber auch die wirtschaftlichen Auswirkungen. So fiel unser organisches Wachstum 2018 im Automotivebereich etwas geringer aus als im Vorjahr. Mit der Auszahlung der Dividende tragen wir aber der guten Aufstellung des Konzerns Rechnung und lassen die Aktionäre am Erfolg des Unternehmens partizipieren“, sagte Manfred Pretscher, Vorstandsvorsitzender der Grammer AG.

Die Grammer AG mit Sitz in Amberg ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Komponenten und Systemen für die Pkw-Innenausstattung sowie von gefederten Fahrer- und Passagiersitzen für On- und Offroad-Fahrzeuge. Im Segment Automotive liefert das Unternehmen Kopfstützen, Armlehnen, Mittelkonsolen, hochwertige Interieur-Komponenten und Bediensysteme sowie innovative thermoplastische Lösungen für die Automobil-Industrie an namhafte Pkw-Hersteller im Premiumbereich und an Systemlieferanten der Fahrzeugindustrie.

15 000 Mitarbeiter in 19 Ländern

Das Segment Commercial Vehicles umfasst die Geschäftsfelder Lkw- und Offroad-Sitze (Traktoren, Baumaschinen, Stapler) sowie Bahn- und Bussitze. Mit rund 15.000 Mitarbeitern ist Grammer in 19 Ländern weltweit tätig. Die Grammer Aktie ist im Prime Standard notiert und wird an den Börsen München und Frankfurt sowie über das elektronische Handelssystem Xetra gehandelt.

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