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Kommentar

Lasst uns Europa retten

Ein Kommentar von Bernhard Fleischmann

Wie soll man in die Zukunft blicken, wenn in wichtigen Staaten der Wahnsinn regiert? Was schon unter berechenbareren Umständen nahezu unmöglich ist, mutiert in einer solchen Situation – durchaus wörtlich – zu einem aussichtslosen Unterfangen. Da hilft nur, Risiken zu minimieren, Sicherungen einzubauen.

Eine sehr hilfreiche Sicherung wäre ein stabiles Europa. Wenn Putin sich in der Rolle als Demokratenvirus gefällt, Großbritannien und Italien allein sein wollen, der US-Präsident in den Niedergang reitet, was ihm in die Quere kommt, wenn China ganze Staaten aufkauft und unterwirft – dann müsste doch ein friedliches, kooperatives, freiheitliches Europa geradezu paradiesischen Charme entfalten. Stattdessen breitet sich auch hier die Lust am Untergang aus.

Das Grauen ist nah

Die Kanzlerin hatte die Chance, gemeinsam mit Macron ein innigeres Europa voranzutreiben, es wieder mit einer positiven Grundstimmung aufzuladen. Stattdessen hat sie sich auf die französischen Avancen hin allzu lange tot gestellt und für Europa null Emotionen geweckt. Ein Versäumnis, das sich gerade rächt. Das Grauen ist nah – im Mai bei der Europawahl.

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