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Protest

Oberpfälzer bei Warnstreik von Barmer

Auszubildende und Beschäftigte von Barmer streiken bundesweit. Sie wollen den Forderungen in der Tarifrunde Druck verleihen.

Ver.di rief am Mittwoch zu bundesweiten Warnstreiks bei Barmer auf. Auch eine Gruppe aus der Oberpfalz nahm daran teil. Foto: Ver.di
Ver.di rief am Mittwoch zu bundesweiten Warnstreiks bei Barmer auf. Auch eine Gruppe aus der Oberpfalz nahm daran teil. Foto: Ver.di

Regensburg.Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) rief am Mittwoch Beschäftigte und Auszubildende der Barmer bundesweit zu Warnstreiks auf. Dies teilte ver.di in einer Pressemitteilung mit. Insgesamt 1000 Beschäftigte haben sich in Schwäbisch Gmünd, dem zentralen Kundgebunsort, bereits am Mittwoch am Streik beteiligt. Darunter auch eine Gruppe aus der Oberpfalz.

„Damit wollten sie den Forderungen in der laufenden Tarifrunde Nachdruck verleihen. Und dies ist uns heute eindrucksvoll gelungen!“ sagte Manuela Dietz, die stellvertretende Bezirksgeschäftsführerin ver.di Oberpfalz. Ver.di fordere für die Beschäftigten und Auszubildenden, die unter den Tarifvertrag mit der BARMER fallen, unter anderem eine deutliche Erhöhung der Gehälter, die Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit sowie eine Fahrkostenunterstützung – in einem Gesamtvolumen von gut sieben Prozent. Außerdem sollen die Ausbildungsvergütungen um 200 Euro angehoben werden.

Weniger Arbeitszeit, mehr Gehalt, Fahrtkostenunterstützung

Bereits am 21. Januar 2020 hatte die Barmer ein Angebot vorgelegt. Demnach soll es im ersten Jahr keine lineare Steigerung geben, im zweiten Jahr soll dann die Inflation ausgeglichen werden. Die angebotene Verkürzung der Arbeitszeit von 30 Minuten wöchentlich soll für ein Jahr gelten.

„Insbesondere nachdem die Beschäftigten ihren Beitrag zur Reorganisation der Barmer in den Jahren 2015 bis 2019 beigetragen haben und zu jedem Zeitpunkt sicherstellen, dass alle Versicherten mit ihren Anliegen Unterstützung erfahren, ist das vorliegende Angebot nicht akzeptabel und hat nichts mit Wertschätzung zu tun“, betont Alexander Gröbner, Geschäftsführer der ver.di im Bezirk Oberpfalz.

Falls die Verhandlungen am 12. und 13. Februar 2020 nicht erfolgreich beendet werden können, ist mit weiteren Warnstreiks zu rechnen, heißt es in der Pressemitteilung.

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