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Tagung

Weltwirtschaftsforum in Davos eröffnet

Im Mittelpunkt des viertägigen Treffens steht in diesem Jahr die weitere Entwicklung der Globalisierung.

3000 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werden in Davos erwartet. Foto: Gian Ehrenzeller/KEYSTONE
3000 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werden in Davos erwartet. Foto: Gian Ehrenzeller/KEYSTONE

Davos.Mit einem Aufruf zur Zusammenarbeit ist die 49. Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos eröffnet worden. „Das Treffen wird den Zustand der Welt betrachten und zusammenarbeiten, um den Zustand der Welt zu verbessern“, kündigte WEF-Gründer Klaus Schwab am Dienstag in dem Alpenort an. „Wir sind an einer Kreuzung für die Menschheitsgeschichte, nun müssen wir die Zukunft gestalten.“ Dies müsse zukunfts- und zweckorientiert geschehen.

„Wir wollen keine Sklaven der neuen Technologien werden.“

WEF-Gründer Klaus Schwab

Im Mittelpunkt des viertägigen Treffens stehen in diesem Jahr die „Globalisierung 4.0“ und die Herausforderungen, die sich durch diese neue Phase der Globalisierung ergeben. Schwab forderte, der Mensch müsse stärker im Zentrum stehen. „Wir sind in gewisser Weise in einem Kampf zwischen Robotern und Menschen. Wir wollen keine Sklaven der neuen Technologien werden.“

Wirtschaft und Gesellschaft würden durch die rasante technologische Entwicklung beeinflusst, sagte der Schweizer Präsident Ueli Maurer. „Das bietet riesige Chancen, aber ruft auch Ungewissheit und Angst hervor.“

Merkel kommt, Trump nicht

An der Tagung nehmen mehr als 3000 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft über „Globalisierung 4.0“ und die Herausforderungen, die sich durch diese neue Phase der Globalisierung ergeben. Am Nachmittag sollte Brasiliens rechtspopulistischer Präsident Jair Bolsonaro eine Rede halten. An diesem Mittwoch wird Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Davos erwartet. US-Präsident Donald Trump hatte seinen Besuch wegen des Haushaltsstreits abgesagt, auch eine US-Delegation mit mehreren Ministern stornierte deshalb die Reise. (dpa)

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