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Die IG Metall droht mit Warnstreiks

Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie müssen sich Unternehmer in Bayern auf massive Warnstreiks einstellen.

Bayerns IG-Metall-Bezirkschef Jürgen Wechsler Foto: dpa
Bayerns IG-Metall-Bezirkschef Jürgen Wechsler Foto: dpa

Kelheim. Die Tarifkommission der IG Metall habe bei ihrer Sitzung in Bad Gögging (Landkreis Kelheim) beschlossen, Vorbereitungen für Warnstreiks zu treffen, teilte die Gewerkschaft am Donnerstag mit. Demnach könnten die Aktionen in der Nacht zum Freitag (29. April) um null Uhr beginnen.

Die ersten beiden Verhandlungsrunden waren ohne jede Annäherung zu Ende gegangen. In den Betrieben sorge das Angebot der Arbeitgeber von insgesamt 1,2 Prozent mehr Geld, davon 0,3 Prozent als Einmalzahlung, für Wut und Empörung, erklärte Bayerns IG-Metall-Bezirkschef Jürgen Wechsler. „Damit belegen die Arbeitgeber, dass sie lediglich an Profit-Maximierung interessiert sind. Das Angebot wird weder der wirtschaftlichen Situation noch dem Engagement der Beschäftigten gerecht, stattdessen provoziert die Gegenseite eine frühzeitige Eskalation der Tarifrunde.“

Bayerns Metaller erwarten Warnstreiks

Die Gewerkschaft fordert dagegen fünf Prozent mehr Geld für die mehr als 800 000 Beschäftigten der Branche in Bayern, was die Arbeitgeber als „realitätsfremd“ zurückgewiesen hatten. Auch in anderen Tarifbezirken zeichnen sich bereits mögliche Warnstreiks ab. (dpa)

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