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Geldsegen aus Brüssel für Regensburg

1,1 Mio. fließen laut Europa-Abgeordnetem Ertug in den Ausbau des Hafens, der besser an das Schienennetz angebunden wird.

Der Ausbau des Regensburger Hafens wird mit 1,1 Millionen Euro aus Brüssel gefördert.
Der Ausbau des Regensburger Hafens wird mit 1,1 Millionen Euro aus Brüssel gefördert. Foto: MZ-Archiv/Mende

Regensburg.Im Rahmen des europäischen Finanzierungsinstruments Connecting Europe Facility (CEF) hat die Europäische Kommission knapp 1,1 Millionen Euro für eine verbesserte Schienenanbindung zum Regensburger Hafen zur Verfügung gestellt. Dies teilt der SPD-Europaabgeordnete Ismail Ertug aus Amberg mit.

„Mit diesem beachtlichen Zuschuss unterstreicht die Kommission die Bedeutung des Regensburger Hafens für den europäischen Güterverkehr“, so Ertug. Nach Abschluss des Projekts würden Güter zukünftig nicht nur effizienter, sondern auch umweltverträglicher transportiert werden können. „Damit stärken wir zum einen den Standort Regensburg und zum anderen die Verbindung zwischen Rhein und Donau“, sagt der Ismail Ertug, SPD-Europaabgeordneter und verkehrspolitischer Sprecher der sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament.

Konkret würden in den kommenden Jahren mit Geld aus Brüssel bestehende Schienenverbindungen ausgebessert und neue, elektrifizierte Schienenwege zum Hafen gebaut. Diese Maßnahmen sollen das von der Europäischen Union seit Jahren vorangetriebene Ziel unterstützen, mehr Güter von der Straße auf die nachhaltigere Schiene zu verlagern. Wesentlicher Grund für den Zuschlag ist die Bedeutung Regensburgs als wichtiges Schiene-Straße Terminal innerhalb des Rhein-Donau Korridors der Transeuropäischen Verkehrsnetze (TEN-V), so Ertug. Ziel dieser von der Europäischen Kommission Anfang 2014 ins Leben gerufenen TEN-V ist es, Länder, Regionen und Städte besser und nachhaltiger miteinander zu verbinden. Das Finanzierungsinstrument Connecting Europe Facility stellt dafür umgerechnet 23,5 Milliarden Euro für den Förderungszeitraum 2014 bis 2020 zur Verfügung.

Laut ist das geförderte Projekt ein Paradebeispiel wie Regensburg von der EU, aber eben auch die EU von Regensburg profitiere. „Ganz zu schweigen von den Errungenschaften wie Frieden, Reisefreiheit oder dem Wegfall der Roaminggebühren.“

Neben dem Regensburger Vorhaben wurden u. a. 19 weitere Projekte in Deutschland in den Bereichen Luftverkehrsmanagement, Infrastruktursicherheit und Förderung von alternativen Kraftstoffen ausgewählt, die mit insgesamt 189,2 Millionen Euro gefördert werden.

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