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Postbank in Regensburg wird bestreikt

Verdi ruft wieder Beschäftigte der Postbank zum Warnstreik auf. Seit Montag betrifft der Arbeitskampf auch Regensburg.

Verdi ruft auch am Donnerstag wieder die Beschäftigten der Postbank Filialvertrieb AG zum Warnstreik auf – in Regensburg sind drei Filialen betroffen.
Verdi ruft auch am Donnerstag wieder die Beschäftigten der Postbank Filialvertrieb AG zum Warnstreik auf – in Regensburg sind drei Filialen betroffen. Foto: dpa

Regensburg. Verdi ruft auch am Donnerstag wieder die Beschäftigten der Postbank Filialvertrieb AG zum Warnstreik auf. Verdi fordert für die Postbank-Beschäftigten fünf Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, die Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2020, eine Angleichung der Ausbildungsvergütung auf das Postbankniveau und die Weiterführung der Postbankzulage. Am Mittwoch wurden in Regensburg bereits alle drei Postbank-Filiale bestreikt.

„Mit weiteren Arbeitsniederlegungen muss bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 17. März gerechnet werden“, erklärte Tina Scholze von Verdi Bayern. Hintergrund für den Streikaufruf ist, dass auch die dritte Verhandlungsrunde vergangene Woche ergebnislos blieb. Für die Beschäftigten der Postbank gab es kein verbessertes Gehaltsangebot und auch kein Angebot zum Kündigungsschutz.

Die Spekulationen um Verkauf, Teilverkauf oder Börsengang verursachen in der Belegschaft Unsicherheit und Angst um die Arbeitsplätze. „Die Beschäftigten haben eine hohe Identifikation mit der Postbank. Der Verkauf an die Deutsche Bank hat die Belegschaft noch mehr zusammen geschweißt“, sagt Scholze.

In Regensburg wird am Donnerstag erneut in drei Postbank-Filialen gestreikt. Auch die Großstadt München wird neben zahlreichen Filialen im ländlichen Raum bestreikt: Filialen in Pfaffenhofen, Landshut, Simbach am Inn und Königsbrunn sind am Donnerstag ebenfalls betroffen.

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