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Die Firma Klebl feierte 2016 Rekorde

Bei der Betriebsversammlung des Neumarkter Bauunternehmens standen sehr gute Ergebnisse und engagierte Mitarbeiter im Fokus.
Von Helmut Sturm

  • Diese Mitarbeiter wurden für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit geehrt. Foto: Sturm
  • Mitarbeiter, die in den Ruhestand gehen, wurden feierlich von der Unternehmensleitung verabschiedet. Foto: Sturm

Neumarkt. Auf Einladung des Betriebsrates versammelten sich die Mitarbeiter der Firmengruppe Klebl zu ihrer jährlichen Betriebsversammlung in der Jurahalle.

Oberbürgermeister Thomas Thumann und Landrat Willibald Gailler bezeichneten die Entwicklung der Firmengruppe Klebl weit über die Stadt- und Landkreisgrenzen hinaus als lupenreineErfolgsgeschichte und dankten für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Familie Klebl.

Der Vorsitzende des Betriebsrates, Christian Lang, informierte die Belegschaft über zurückliegende Aktivitäten wie den Firmenlauf, den Betriebsausflug und soziale Zuwendungen zu besonderen Gelegenheiten, erinnerte aber auch an die Einhaltung von Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit.

Lang stellte kurz den neuen Tarifabschluss vor und vergaß nicht zu erwähnen, dass das Unternehmen sich bei der Auslöseregelung (Sonntagsanreise) schon vorher großzügig gezeigt habe. Begleitend lief auf einer Großbildleinwand eine Powerpoint-Vorführung, auf der sämtliche Klebl-Baustellen im Land vorgestellt wurden.

Nicht einmal der Gewerkschafter Karl Bauer von der IG Bau hatte Grund zu klagen. „Der Mindestlohn im Baugewerbe hat Arbeitsplätze gesichert.“ Am Arbeitslohn liege es nicht, dass Facharbeiter fehlten – die Rahmenbedingungen gelte es, zügig anzupassen.

Beinhalten Betriebsversammlungen von ihrem Charakter her durchaus das Risiko leidenschaftlicher Auseinandersetzungen, scheint das bei Klebl anders zu sein. Johannes Klebl zeigte sich sichtlich erfreut, seine Belegschaft einmal so zahlreich zu sehen. „Sonst sind Sie ja über das ganze Bundesgebiet verteilt.“ Seine Vorstellung des Geschäftsjahres zeigte ein Rekordergebnis nach dem anderen. „Die Baukonjunktur brummt. Wohnungsbau, Wirtschaftsbau und öffentlicher Bau – ein Boom in allen Bereichen.“ Mit 1200 Mitarbeitern hat die Firmengruppe Klebl 460 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Schwerpunkt lag dabei im Wirtschaftsbau. Die Kundschaft liest sich wie das Who is Who der deutschen Wirtschaft: Daimler, Porsche, Audi, MAN, BASF, Lufthansa, Höffner oder Segmüller.

Den größten Auftrag der Firmengeschichte erteilte das Land Berlin zum Bau von modularen Unterkünften für Flüchtlinge, die später auch anderweitig Verwendung finden können. Nicht ganz ohne Stolz verkündete Johannes Klebl, dass nach zehn Monaten die ersten beiden Objekte für 450 Flüchtlinge termingerecht übergeben wurden. „Wir können das auch in Berlin“, schmunzelte er.

Trotz großer Umsatzzuwächse sind die Gewinnspannen massiv umkämpft. Die Handelsaktivitäten in Neumarkt mit dem Baustoffhandel und dem OBI-Baumarkt sowie dem Klebl-Hausbau profitierten auch im Jahr 2016 von der privaten Baunach-frage und dem guten Konsumklima. Alle drei Bereiche konnten, wie auch der Vedes-Spielwarenmarkt, Umsatzzuwächse verzeichnen und ihre Stellung weiter ausbauen.

Mit einem Rekordauftragspolster von 320 Millionen Euro startete Klebl ins neue Jahr. Johannes Klebl betonte, dass all diese Top-Leistungen nur mit einer hoch motivierten Belegschaft zu stemmen seien. „Unser Unternehmen ist kerngesund und erfreut sich einer hohen Eigenkapitalquote.“

Markenzeichen der Betriebsversammlung ist jährlich die Laudatio Werner Klebls für die Jubilare und Ruheständler. Mucksmäuschenstill wurde es in der großen Halle, wenn das Foto eines jeden Jubilars auf der Großbildleinwand erschien und dann der Jubel der Belegschaft die Hallenkonstruktion erzittern ließen.

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