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Regensburg
Mittwoch, 22. August 2018 29° 2

Wettbewerb

Mit fünf Euro zum eigenen Unternehmen

Beim 5-Euro-Business-Wettbewerb konnten Studenten ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Der Sieger punktete mit Mottopartys.
Von Johannes Heil, MZ

Anja Brandt, Dea Zager und Diana Janz (links) sicherten sich mit ihrer Website „mottomente“ den Sieg beim 5-Euro-Business-Wettbewerb. Foto: Heil
Anja Brandt, Dea Zager und Diana Janz (links) sicherten sich mit ihrer Website „mottomente“ den Sieg beim 5-Euro-Business-Wettbewerb. Foto: Heil

Regensburg.Mit fünf Euro Startkapital ein funktionierendes Geschäft aufbauen – dieser anspruchsvollen Aufgabe stellten sich in den vergangenen rund sieben Wochen fünf Gruppen Regensburger Studenten. Die drei besten Teams wurden am Mittwoch bei der Abschlussveranstaltung des 5-Euro-Business-Wettbewerbs im Vielberth-Gebäude der Universität Regensburg ausgezeichnet.

Am Ende überzeugten die Studentinnen Anja Brandt, Diana Janz und Dea Zager die Jury mit der Idee, Themenpakete für Mottopartys anzubieten. Auf ihrer Seite mottomente.de können sich Interessierte ein „Rundum-sorglos-Paket“ für Mottopartys ausarbeiten lassen, wie es die drei formulierten.

Der zweite Platz ging an die beiden Studenten Katrin Schmid und Julian Prester mit ihrer Idee aus dem Bereich Social Networking. Auf ihrer Plattform „Lunch Roulette“ können sich Studenten anmelden und bekommen dann, je nach persönlichen Präferenzen, zweimal pro Monat ein Essenspartner zugelost.

Der zweite Platz ging an die beiden Studenten Katrin Schmid und Julian Prester. Foto: Heil
Der zweite Platz ging an die beiden Studenten Katrin Schmid und Julian Prester. Foto: Heil

Platz drei sicherten sich Jannik Herschbach, Anna-Sofia Kraus, Martin Sporn und Johannes Wölfl mit ihrer App „partyScore“. Diese App soll Nachtschwärmen das Finden einer geeigneten Feier-Location erleichtern.

Sonderpreis für die beste Pressearbeit

Ein Sonderpreis für die beste Pressearbeit ging an das Team Studentenforum um Veronika Riepl, Jonas Jelinksi und Granit Zeciri. Sie präsentierten die Idee eines digitalen schwarzen Brettes, das die vielen Plakate an der Universität ablösen und in einer einzigen App auf dem Smartphone bündeln soll.

Professor Nikolaus Korber, Vizepräsident der Universität Regensburg, betonte die Wichtigkeit des Wettbewerbs: „Wir sind sehr dankbar, dass es diesen Wettbewerb gibt“, sagte er. Dadurch werde der Unternehmergeist mit in die wissenschaftliche Ausbildung integriert.

Das Team hinter der App „partyScore“ sicherte sich Platz drei. Foto: Heil.
Das Team hinter der App „partyScore“ sicherte sich Platz drei. Foto: Heil.

Björn Hubert vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft, dem Projektträger des Wettbewerbs, sieht in dem Wettkampf vor allem die Möglichkeit, Brücken zu bauen. Einmal von der Wirtschaft in die Gesellschaft, zum anderen von der Wirtschaft in die Universität.

Artur Nowak von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie in Bayern sagte: „Ohne neue Ideen wird es keine große Zukunft geben.“ Zudem ermunterte er, auch unkonventionell zu denken: „Verrückte Ideen braucht es überall“.

Das Siegerteam präsentierte seine Idee. Foto: Heil
Das Siegerteam präsentierte seine Idee. Foto: Heil

Bei der Ausarbeitung und Umsetzung ihrer Ideen bekamen die Jungunternehmer Unterstützung von Wirtschaftspaten, die ihnen bei ihren Projekten zur Seite standen. Ebenfalls unterstützt wurden die Jungunternehmer von Jutta Gügel von der Gründerberatung der Universität Regensburg.

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