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Wirtschaft

Gespräche: Roding bleibt Conti-Standort

Landrat Franz Löffler informiert über die beim Treffen in München ausgearbeiteten Punkte mit den Vertretern von Continental.

Der Standort Roding soll aus Sicht der Continental AG auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Foto: bs
Der Standort Roding soll aus Sicht der Continental AG auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Foto: bs

Roding.Der Standort Roding soll aus Sicht der Continental AG als Kompetenzzentrum auch für die Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Das hat der Konzern beim Treffen, an dem unter anderem Landrat Franz Löffler und Bürgermeister Franz Reichold teilgenommen haben, am Freitagnachmittag im Wirtschaftsministerium in München zugesichert.

Landrat Franz Löffler hatte das Treffen in München organisiert. Foto: wb
Landrat Franz Löffler hatte das Treffen in München organisiert. Foto: wb

In einer Pressemitteilung hat das Landratsamt Cham am Freitagabend über das Gesprächsergebnis zur aktuellen Entwicklung der Devision Powertrain des Continental AG Konzerns in Roding informiert. Bei dem Gespräch mit Vertretern des Continental AG Konzerns, Landrat Franz Löffler, Bürgermeister Franz Reichold und Vertretern des Bayerischen Wirtschaftsministeriums und der Regierung der Oberpfalz, seien folgende Themen besprochen worden:

Die Devision Powertrain des Continental AG Konzerns schätze den Standort Roding. Der Standort soll aus Sicht der Conti AG als Kompetenzzentrum auch für die Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Dazu wollen das Bayerische Wirtschaftsministerium, der Landkreis Cham und die Stadt Roding gemeinsam mit der Conti AG zeitnah neue Ansätze für Zukunftsthemen entwickeln, auch im Zusammenspiel mit örtlichen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Das Bayerische Wirtschaftsministerium biete hierzu bestmögliche Förderung, vor allem im Rahmen seiner Technologieförderprogramme an. Zu diesen Zukunftsthemen sollen zeitnah im Bayerischen Wirtschaftsministerium Gespräche geführt werden.

Und: „Die geplanten Arbeitsplatzanpassungen sollen nach Aussage der Conti AG möglichst sozialverträglich und möglichst ohne betriebsbedingte Beendigungskündigungen erfolgen.“ Ferner beabsichtige die Conti AG, den betroffenen Mitarbeitern standortnahe Alternativen sowie Weiterqualifizierungsmaßnahmen anzubieten.

Bürgermeister Franz Reichold war auch bei der Demo am Freitagvormittag. Foto: bs
Bürgermeister Franz Reichold war auch bei der Demo am Freitagvormittag. Foto: bs

Am Freitagvormittag hatten rund 450 Teilnehmer vor dem Werk über den geplanten Stellenabbau von rund 300 Arbeitsplätzen protestiert. Zur Kundgebung hatte die IG Metall Regensburg aufgerufen. In der vergangenen Woche war bekanntgeworden, dass der Autozulieferer Teile der Fertigungslinien von Roding nach Tschechien und Fernost verlagern will. (bs)

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