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Technik

Mensch und Maschine arbeiten zusammen

Schüler aus Regensburg lernten bei Continental künftige Arbeitswelten kennen und staunten über Zukunftstechnologien.
von der Klasse 8b der Realschule Pindl in Regensburg

Die „Argmented Reality“-Brille faszinierte die Schüler. Foto: Ella Simon
Die „Argmented Reality“-Brille faszinierte die Schüler. Foto: Ella Simon

Regensburg.Langsam kehrt Ruhe im Saal ein. „Herzlich Willkommen“, meint Daniela Spandl, HR Business Partnerin Education, die für die IT-Ausbildung am Standort Regensburg zuständig ist. Wir, die Schüler der Privaten Realschule Pindl, haben heute einen Workshop mit dem Thema IT bei Continental belegt.

Zu Beginn des Tages sollten wir unsere Erfahrungen mit IT in einem Brainstorming zusammenfassen. IT in Alltagssituationen und im Haushalt. Im Laufe der Zeit wandelte sich das Thema zu IT in der Zukunft. Continental ist eine der Firmen, die mit Informatik an zukunftsgestaltenden Themen arbeiten. Zum Beispiel werden hier selbstfahrende Autos entwickelt und getestet.

Wir wurden in vier Gruppen aufgeteilt, die jeweils von einem Dualen Studenten betreut wurden. Wir konnten die Studenten alles fragen. Sie halfen uns beim Gestalten der Plakate, die wir zum Brainstorming aufgehängt hatten. Anschließend durften wir unsere Ideen vor der Gruppe vorstellen.

Continental – Industrie 4.0

  • Das Unternehmen

    Continental entwickelt wegweisende Technologien und Dienste für die nachhaltige und vernetzte Mobilität der Menschen und ihrer Güter. Das 1871 gegründete Technologieunternehmen bietet sichere, effiziente, intelligente und erschwingliche Lösungen für Fahrzeuge, Maschinen, Verkehr und Transport. Continental erzielte 2017 einen Umsatz von 44 Milliarden Euro und beschäftigt aktuell mehr als 238 000 Mitarbeiter in 61 Ländern. Der Standort in der Siemensstraße in Regensburg ist mit rund 8000 Beschäftigten der größte der weltweit 170 Automotive-Standorte des Konzerns.

  • Robotik

    In Regensburg betreibt der Automobilzulieferer zum Beispiel ein Robotik-Kompetenzzentrum. Mit wissenschaftlicher Unterstützung durch die OTH Regensburg wird dort an Robotern geforscht, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten und im Elektronikwerk des Standorts bereits eingesetzt werden, wo sie vor allem eintönige und körperlich anstrengende Arbeiten übernehmen. Sie sind nur der erste Schritt zur Industrie 4.0, deren Ziel neben der Automatisierung auch die Vernetzung der gesamten Lieferkette ist.

Nach einer gelungenen Präsentation haben wir eine kurze Mittagspause gemacht. Wir bekamen Pizza spendiert, die wir am Morgen bestellt hatten. Nach der Pause lauschten wir fachmännischen Mitarbeitern von Continental, die uns interessante Fakten über die Technologie der Zukunft gaben, und zum Beispiel Human Machine Interface (Mensch und Maschine arbeiten eng zusammen) erklärten.

Beeindruckende Brillen

Als letzten Tagespunkt haben wir einen Vortrag über „Augmented Reality“ (AR) gehört. Nach der Präsentation der Mitarbeiter durften wir die beeindruckenden Brillen selbst ausprobieren. Durch eine AR-Brille sieht man virtuell in den Raum projizierte Gegenstände und Körper, die aber nicht real sind. Man kann sie sich aus allen Perspektiven anschauen, aber nicht anfassen. Die Tester haben Folgendes gesehen: Tiere, Planeten, Maschinenteile und vieles mehr.

Eine Schülerin sagte am Ende: „Der Workshop war sehr informativ und ich fand es faszinierend, etwas über die Zukunftstechnologie in Erfahrung zu bringen. Am besten war, dass wir die AR-Brillen selbst ausprobieren durften und somit einen Einblick in die zukünftige Arbeitswelt hatten.“ Wir waren insgesamt sehr zufrieden mit dem Tag bei Continental und möchten alle gerne wiederkommen.

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