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Hintergrund

Die NATO-Mission in Libyen

Mehr als 26.000 Lufteinsätze flog die NATO in Libyen - zum Schutz der Bevölkerung und zum Kampf gegen Gaddafi.

Ein Militärhubschrauber der NATO für den Einsatz in Libyen.

Brüssel. Die NATO hat Ende März das Kommando über den internationalen Militäreinsatz in Libyen übernommen. Das Militärbündnis stützte sich dabei auf Resolutionen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen, die einen Einsatz zum Schutz der Zivilbevölkerung erlauben. De facto unterstützte die Allianz aber die Rebellen im Kampf gegen den langjährigen Machthaber Muammar el Gaddafi, der nach Angaben eines Kommandeurs der neuen Führung am Donnerstag in seiner Heimatstadt Sirte gefasst wurde.

Unter dem Namen „Unified Protector“ (“Vereinigte Schutzmacht“) flog die NATO Luftangriffe auf Ziele am Boden, setzte eine Flugverbotszone über dem nordafrikanischen Land sowie ein Verbot von Waffenlieferungen über das Mittelmeer durch. Seit Ende März flog die NATO nach Angaben vom Donnerstag 26.089 Lufteinsätze, davon 9.618 Angriffsflüge. Nachdem an manchen Tagen zahlreiche militärische Ziele am Boden bombardiert wurden, meldete die Allianz in den vergangenen beiden Tagen keine bedeutenden Angriffe. Deutschland beteiligte sich nicht aktiv an dem Militäreinsatz der NATO.

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