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Hintergrund

„Hand in Hand“ für die Menschen

Die Menschen in Sabou und der Region wissen, im Gesundheitszentrum wird ihnen geholfen. Foto: Forster

Seit 2008 unterstützen Hanns-Peter und Felicitas Kirchmann aus Abensberg das Gesundheitszentrum Maximilian Kolbe in Sabou in Burkina Faso. Bei einer Reise durch das Land hatten die Kirchmanns die französischen Ärztin und Nonne Dr. Marie Groleau kennengelernt, die das Zentrum aufbaute, und sie beschlossen, der Schwester zu helfen, gründeten ihre Stiftung „Main dans la main“ – Hand in Hand. Betrieben wird das Gesundheitszentrum vom Franziskaner-Orden, der auch die Pfarrei St. Lukas in Sabou betreut. Das Krankenhaus St. Maximilian Kolbe umfasst bisher eine Ambulanz, eine Apotheke und eine Krankenstation, in der hauptsächlich unterernährte Kinder, Aids- und Malariapatienten behandelt werden. Der Einzugsbereich umfasst eine Region mit 60000 Menschen. Außerdem betreibt das Krankenhaus ein Zentrum für unterernährte Kinder, in dem die Mütter Ernährungsunterricht bekommen

Franziskaner und die mittlerweile gegründete Kirchmann-Stiftung beschlossen gemeinsam, das Gesundheitszentrum zu erweitern. Vor rund einem Jahr haben die Bauarbeiten für die Entbindungsstation und den Operationsbereich begonnen, wobei sich die Stiftung um die Baustelle und die technischen Dinge und die Franziskaner um das Personal kümmern sollen.

Sehr froh sind Felicitas und Hanns-Peter Kirchmann, dass für das Projekt immer mehr Spezialisten für den Bau und den Betrieb des Krankenhauses zur Verfügung stehen: das Ingenieurbüro GTEC aus Siegen mit Axel Schneider, für die Klimatechnik der Chef der Regensburger Firma Kälte Schübl, Rudolf Renner, und die Geschwister Stephanie und Andreas Eckl vom gleichnamigen Regensburger Architekturbüro. Kirchmann: „Gemeinsam sind wir stark – Hand in Hand – so können wir nicht nur den Bau, sondern später auch den Betrieb auf einen guten Weg bringen“.

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