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Hip-Hop – nicht nur Musikrichtung, sondern Subkultur mit Geschichte

Hip-Hop ist nicht nur Musikrichtung, sondern bezeichnet eine Form der Jugendkultur. Aufgrund seiner Ursprünge versteht sich Hip-Hop als „street culture“. Die vier Elemente des Hip-Hop sind Rap (MCing), DJing, Breakdance und Graffiti-Writing.

Rap bezeichnet den Sprechgesang und damit einen Teil der Hip-Hop-Kultur. Subgenres des Rap sind das Storytelling und der Battle Rap, bei dem ein Konkurrent per Sprechgesang angegriffen wird.

Der Master of Ceremony (MC) bezeichnet den Rapper in einer Hip-Hop-Gruppe oder den Moderator einer Bühnen-Veranstaltung.

Rapper inszenieren sich gerne als Gangster, zum Beispiel über ihre Texte, ihr Verhalten oder Kleidung. Ihre weiten Baggy Pants erinnern an Häftlinge, die im Gefängnis ihren Gürtel abgeben müssen. Dadurch rutschen die Hosen. Entlassene Strafgefangene trugen auch außerhalb des Gefängnisses ihre Hosen auf diese Art. So zog diese Mode in die Kultur des Gangster-Rap ein.

Die überlieferte Hip-Hop-Kultur begann in den frühen 1970er Jahren in der Bronx, einem verarmten New Yorker Stadtteil. Heutige Gangster-Rapper beziehen sich gerne romantisierend auf den Begriff „Ghetto“.

Die Bezeichnung Gangster-Rap ist dem Hip-Hop der Westcoast und der Südstaaten vorbehalten, inhaltlich und stilistisch ähnlicher Eastcoast-Hip-Hop wird als „Hardcore“-Rap bezeichnet.

Anfang der Neunziger Jahre verlor New York seinen Status als Zentrum des Hip-Hop. Westcoast-Rapper wie Left-Eye, Snoop Doggy Dogg und 2Pac traten in Konkurrenz zur Eastcoast.

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