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Porträt

Julie von Zerzog

Mit der Gründung einer Näh- und Strickschule schuf sie eine Anlaufstelle für Mädchen aus Arbeiterkreisen: Junge Frauen wurden hier unterrichtet.

Regensburg.Name: Julie von Zerzog, geborene Thon-Dittmer

Geboren: 24. April 1799 in Regensburg

Gestorben: 24. Januar 1871 auf Gut Nairitz bei Bayreuth

Verdienst: Als Mutter von acht Kindern lag Julie von Zerzog das Thema Bildung besonders am Herzen. Mit der Gründung einer Näh- und Strickschule im Jahr 1850 schuf sie eine Anlaufstelle für Mädchen aus Arbeiterkreisen: Hier wurden jährlich 90 junge Frauen kostenlos im Anfertigen von Klöppelspitzen unterrichtet - und konnten durch den Verkauf der Handarbeiten ihre Familien finanziell unterstützen.

Wirkungsstätte: Regensburg

Wissenswert: Adolf von Zerzog hat seiner Frau Julie als Abgeordneter aus Frankfurt regelmäßig Briefe geschrieben. „Liebe Mama“ oder „Liebes Mamaerl“, so redet er sie in den meisten seiner Briefe an. Die politischen Details, die er ihr darin mitteilt, zeugen jedoch davon, dass er in Julie sehr viel mehr sah, als die Mutter seiner Kinder. Nachzulesen sind Auszüge des Briefwechsels in dem Buch „Ein Bayer in der Paulskirche“, herausgegeben von Werner Chrobak und Emma Mages.

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