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Finanzen

Tegernheimer Bücherei auf dem Prüfstand

Die Gemeinderäte überlegen, ob die Kommune die Alleinregie übernehmen soll. Über Online-Leihe für E-Books wird nachgedacht.
Von Petra Schmid, MZ

Sandra Namysl in „ihrer“ Gemeindebücherei in Tegernheim
Sandra Namysl in „ihrer“ Gemeindebücherei in Tegernheim Foto: MZ-Archiv/Hafner

Tegernheim. Auf Anregung der CSU-Fraktion denkt der Gemeinderat über die Einrichtung einer Online-Leihe speziell für E-Books nach. Nun kamen erstmals konkrete Zahlen dazu auf den Tisch. Die Kosten für die Einrichtung in der Gemeinde Tegernheim in der Kirchstraße 14 seien einmalig rund 5200 Euro. Der jährliche Aufwand bewege sich zwischen 2850 und 3150 Euro, hieß es von der Verwaltung.

Eine Nachfrage beim Pfarramt über die Beteiligung an den Kosten habe ergeben, dass man sich aufgrund der anstehenden Baumaßnahmen nicht an den Einrichtungskosten beteiligen könne. Von der Pfarrei sei beschlossen worden, den jährlichen Zuschuss von bisher 750 Euro (für neue Medien) auf 1500 Euro zu erhöhen, falls es zur Erweiterung der Dienstleistung komme.

Roberto Mazzotta (FW) zeigte sich von der E-Book-Ausleihe begeistert und regte an, falls die Pfarrei nicht die Hälfte der anfallenden Kosten übernehmen könne, darüber nachzudenken, als Gemeinde die Bücherei komplett zu übernehmen. Auch eine Gebührenerhöhung brachte er ins Spiel.

Büchereileiterin und SPD-Rätin Sandra Scheck erklärte, dass die Bücherei dem St.-Michaels-Bund angeschlossen sei und der E-Book-Pool dieser Organisation gehöre. Sollte die Gemeinde die Bücherei künftig alleine schultern, gebe es die Möglichkeit, sich nach einem anderen Anbieter für E-Books zu erkundigen. Auf Anregung von Reinhard Peter und Sebastian Zirngibl wurde die Entscheidung vertagt, um weitere Angebote einzuholen.

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