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Kommentar

Tierwohl muss Vorrang haben

Ein Kommentar von Isolde Stöcker-Gietl

Fünf Monate. Fünf Monate, die für die Prägung eines Jungtieres ganz entscheidend sind. Aber stattdessen warten die bedauernswerten Kreaturen aus dem Schleuserfahrzeug noch immer auf ihre Vermittlung. Schuld daran hat aber nicht das Landratsamt Neustadt an der Waldnaab. Dort hält man sich lediglich an die Vorschriften. Es ist vielmehr die Politik, die schärfere Maßnahmen ergreifen müsste. Warum müssen über so lange Zeit Eigentumsverhältnisse geklärt werden? Wer 320 Tiere, darunter solche, die unter strengstem Artenschutz stehen, aus Osteuropa über die Grenze nach Deutschland bringt, der begeht eine Straftat. Es kann nicht angehen, dass man dem Steuerzahlern immense Kosten für Unterbringung und Quarantäne aufbürdet, um die Ansprüche von Schleusern zu prüfen. So belohnt man dieses skrupellose Handeln auch noch.

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