Testspiel
Bad Kötzting zieht gegen Lam den Kürzeren

16.02.2023 | Stand 16.02.2023, 16:36 Uhr |
Der Eindruck täuscht: Die SpVgg Lam (in Weiß) ging gegen den FC bad Kötzting (in Blau) keinesfalls zu zögerlich zu Werke. −Foto: Tschannerl

Das war gar nichts aus Bad Kötztinger Sicht. Der Fußball-Landesligist verlor am Mittwochabend den Test gegen den Ligakonkurrenten SpVgg Lam klar mit 1:4.Bei den Osserbuam trugen sich die tschechischen Legionäre Tomas Kepl (1.), Marek Paul (27.), Vaclav Uzlik (64.), sowie Thomas Wölf in die Torschützenliste ein. Bad Kötztings Tim Welter konnte mit seinem Foulelfmeter kurz vor der Pause nur Ergebniskosmetik betreiben.

„Unkonzentriert, fehlendes Zweikampfverhalten und auch viele spielerische Mängel“. Dieses Zeugnis stellte ein entsprechend bedienter FCK-Coach Erich Hartl seinen Schützlingen nach enttäuschenden neunzig Minuten aus.

Und wie Erich Hartl Recht hatte. Bereits der erste Angriff der Osserbuam brachte die Führung. Ein fataler Ballverlust in der letzten Reihe und Tomas Kepl war auf und davon. Die frühe Führung für die Spvgg nach einer gespielten Minute. Treffer Nummer zwei für die Gäste nur wenige Minuten später: Wieder ein verhängnisvoller Querpass der Bad Kötzting defensive und dieses Mal war Thomas Wölfl der Nutznießer (8.). „Beide Treffer haben wir uns selber geschossen“, so Hartl.

Deutlich besser im Spiel blieb sie SpVgg. Bissig, zweikampfstark und gut organisiert ließen sie die Badstädter weiter kaum zur Entfaltung kommen. Und Lam blieb effektiv an diesem Abend. Nach einer knappen halben Stunde köpfte Winterneuzugang Marek Paul einen Freistoß, der gefühlt 40 Meter unterwegs war, per Kopf zum 3:0 ins Netz (27.). Erst jetzt waren die Badstädter etwas besser im Spiel, kamen auch zu Möglichkeiten. Nach Foul an Jonas Berzl, verwandelte Tim Welter den fälligen Strafstoß (45.).

Besser wurde es aus Bad Kötztinger Sicht auch nicht in Durchgang zwei. Die Osserbuam blieben bei ihrem Konzept, warteten auf Fehler der Badstädter und schalteten dann immer wieder blitzschnell um. Lams Valzlav Uzlik stellte nach einer guten stunde bereits den 4:1-Endstand her. Wieder unter Mithilfe der Gastgeber, die sich erneut einen schweren Abspielfehler leisteten.

Nach 90 Minuten war das Ergebnis deutlich und auch verdient. Die SpVgg Lam unter ihrem neuen Coach Aschenbrenner machte vieles besser als die Badstädter, bei denen es nach dieser Partie sicherlich Redebedarf geben wird. Fürden FC geht es am Samstag gegen einen weiteren Ligakonkurrenten. Dann gibt der TB Roding auf Kötztinger Kunstrasen seine Visitenkarte ab.

− cuk