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Wirtschaft

Die City Mail GmbH startet durch

Aus dem klassischen Briefzusteller wird ein Logistiker. Mario Eichelmann folgt auf Geschäftsführer Bernhard Fink.
Von Wolfgang Ziegler

Geschäftsführer Bernhard Fink (M.) übergibt den Chefsessel der City Mail Regensburg GmbH an Mario Eichelmann (r.). Ihm zur Seite steht Marketing- und Verkaufsleiter Rainer Lindner, der Prokura erhielt. Foto: altrofoto.de
Geschäftsführer Bernhard Fink (M.) übergibt den Chefsessel der City Mail Regensburg GmbH an Mario Eichelmann (r.). Ihm zur Seite steht Marketing- und Verkaufsleiter Rainer Lindner, der Prokura erhielt. Foto: altrofoto.de

Regensburg.Die City Mail Regensburg GmbH ist für die Zukunft gerüstet – personell, organisatorisch, innovativ. Am 30. April erfolgt der Stabwechsel von Geschäftsführer Bernhard Fink, der zum Jahresende in den Ruhestand geht, an seinen Nachfolger Mario Eichelmann und Prokurist Rainer Lindner. Gleichzeitig stellte einer der führenden Privatdienstleister in Bayern die Weichen für ein noch attraktiveres Produktportfolio. Neben ihrem Kerngeschäft, der Zustellung von derzeit 30 Millionen Briefsendungen pro Jahr, bietet die City Mail GmbH zusammen mit den Schwesterfirmen aus der Logistikgruppe des Unternehmens künftig Expresslieferungen, Kurierfahrten sowie Fulfillment.

Gemeint ist damit die Einlagerung von Paletten, Gebinden und Waren jeglicher Art in den eigenen City-Mail-Flächen oder jenen des Mittelbayerischen Druck- und Logistikzentrums in der Rathenaustraße, wo die Produkte konfektioniert und versandfertig gemacht werden. Im laufenden Jahr wurden bereits Einlagerungen von Palettenwaren in Dimensionen jenseits von 500 Paletten in den hauseigenen Hochregalen durchgeführt. Mittels modernster Technik wird die Ware dabei gescannt und der Bestand unmittelbar an den Kunden übermittelt. Bei der Auslagerung organisiert die City Mail vorrangig per Partnernetzwerk den Transport nach Kundenwunsch.

Neuorientierung im 20. Jahr

Oberste Prämisse ist für das Team der City Mail Regensburg GmbH ein Miteinander mit Kunden und Dienstleistern. Deshalb sei man auch an Partnerschaften mit regionalen Speditionen interessiert, wie Noch-Geschäftsführer Fink sagte. Der Fokus liege dabei aber auf unkompliziertem und unbürokratischem Handling.

Damit erfolgt im 20. Jahr des Bestehens eine Neuausrichtung des Unternehmens – neben der klassischen Briefdienstleistung – hin zu einem national und international agierenden Logistikunternehmen. Transportiert wird mit 40-Tonnen-Lkw für Großkunden aus Industrie und Handel oder mit 7,5-Tonnen-Lkw zu Messen und nicht zuletzt per „Sprinter“ durch ganz Europa – vorrangig im Rahmen eiliger Expressfahrten und Just-in-Sequenz-Zustellungen für die Industrie. So wurden 2019 bereits eilige Kabeltrommeln von der Oberpfalz nach Niederbayern, Mustersendungen für den Einzelhandel von Regensburg nach Berlin oder Paletten von Regensburg nach Mailand gefahren. Wenngleich die Kommunikation mit Kunden und Empfängern weitgehend digital über diverse Internetplattformen erfolgt, stellt die City Mail GmbH immer persönliche Ansprechpartner, die Absender und Empfänger zu jeder Zeit über den Status der Transporte informieren können.

Digitalisierung ist auch die Devise im Briefzentrum des Unternehmens. „Der Brief wird smart“, heißt es, womit gemeint ist, dass Kunden ihre Daten auf gesicherten und zertifizierten Wegen übermitteln können und die City Mail den Rest erledigt – von der Datenerfassung über den Ausdruck per modernstem Druckverfahren und maschineller Kuvertierung bis zur Briefzustellung.

Jetzt in der ganzen Oberpfalz

Nicht umsonst versteht sich das Unternehmen als Porto-Optimierer für seine Kunden, in dessen Portfolio sich das komplette Briefwesen wiederfindet – Briefmarken, Postkarten, Warensendungen, Päckchen und Pakete bis zum Standard-Brief. Ab sofort bietet die City Mail Regensburg GmbH ihre bekannten Services auch in der nördlichen Oberpfalz an, nachdem sie dort mehr als 600 Kunden der City Mail Weiden GmbH übernommen hat. Gesteuert und verwaltet wird der komplette Betrieb für das Gebiet Weiden–Amberg– Tirschenreuth nun von der Bezirkshauptstadt aus. In Weiden bleibt allerdings weiterhin eine Betriebsstätte erhalten, wo erfahrene Mitarbeiter in gewohnter Weise für den reibungslosen Ablauf sämtlicher Briefdienstleistungen sorgen.

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