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Bildung

67 Schülerinnen feierlich verabschiedet

Mit ihrem Zeugnis in der Tasche geht es für die Schülerinnen der Dr.-Johanna-Decker-Realschule Amberg ins Berufsleben.

Die Jahrgangsbesten 2019 in den Abschlussklassen der Dr.-Johanna-Decker-Realschule, von links, vorn: Luisa Häusler, Luisa Deichl, Antonia Meier, Helena Hirsch, Anna-Lena Bär und Kerstin Prechtl; hinten: Realschulkonrektor Richard Reber und Oberstudiendirektor Günter Jehl. Foto: Peter Ringeisen
Die Jahrgangsbesten 2019 in den Abschlussklassen der Dr.-Johanna-Decker-Realschule, von links, vorn: Luisa Häusler, Luisa Deichl, Antonia Meier, Helena Hirsch, Anna-Lena Bär und Kerstin Prechtl; hinten: Realschulkonrektor Richard Reber und Oberstudiendirektor Günter Jehl. Foto: Peter Ringeisen

Amberg.An der Dr.-Johanna-Decker-Realschule sprach Schulleiter Günter Jehl am Freitag den 67 Absolventinnen seine Glückwünsche zum bestandenen Schulabschluss der Mittleren Reife aus. Besonders lobend erwähnt wurden die Jahrgangsbesten, die einen Notendurchschnitt von 1,5 und besser erreicht hatten: Helena Hirsch, Antonia Meier, Anna-Lena Bär, Luisa Häusler, Luisa Deichl und Kerstin Prechtl, denen Realschulkonrektor Richard Reber und die Mitarbeiterin in der Schulleitung, Gabriele Tröster, eine Urkunde und eine Blume überreichten.

Den Saint-Exupéry-Preis für die besten Leistungen im Fach Französisch erhielt Vanessa Lindner aus den Händen ihrer Französisch-Lehrerin, Oberstudienrätin Sigrid Ringeisen, verliehen. In seiner Rede an die Realschulabsolventinnen wünschte Oberstudiendirektor Günter Jehl den jungen Frauen Viererlei: 1. einen Sinn im Leben zu sehen, 2. einen Blick für den Nächsten zu haben, 3. echte Freiheit zu gewinnen, und 4. dort nicht zu fehlen, wo sie gebraucht würden. Bei all dem sei zu bedenken: „Ohne die Hilfe Gottes geht es nicht.“ Mit dieser „zentralen Botschaft“ schlug er die Brücke zur Schulgründerin Maria Theresia Gerhardinger, die vor 180 Jahren diese Mädchenschule gründete. Diese starke Frau, die auf Gott vertraute, empfahl er den Absolventinnen als Vorbild.

Die 3. Bürgermeisterin der Stadt Amberg, Brigitte Netta, sprach als Vertreterin der Stadt dem Abschlussjahrgang ihre Glückwünsche aus. Sie hätten allen Grund, heute stolz zu sein, denn der Realschulabschluss stelle eine gute Grundlage dar, die ihnen niemand mehr nehmen könne. Es bleibe aber die Notwendigkeit, stets dazuzulernen und nicht stehenzubleiben. Auch die Gesellschaft brauche informierte und somit mündige Bürgerinnen und Bürger, die sich dann auch aktiv dafür einsetzen, was sie als berechtigtes Anliegen erkannt hätten.

Elternbeiratsvorsitzende Bianca Wölzl betonte, dass die Absolventinnen einen wichtigen Meilenstein erreicht hätten, und sie ermunterte sie dazu, die Eigenschaften, die sie zum Erreichen der Mittleren Reife gebraucht hätten, beizubehalten und zu pflegen: Ausdauer, Fleiß und Einsatzbereitschaft. Sie mögen auf ihre Stärken vertrauen und sich bewusst sein, dass Bildung ein Privileg sei.

Als Vertreterinnen des Abschlussjahrgangs sprachen Magdalena Mocker, Emily Kratzer und Anna Zobler den Lehrkräften ihren Dank aus für ihre Geduld, aber auch für das immer wieder einmal nötige mahnende Wort.

Musikalisch gestaltet wurde die Feier vom Chor der Klasse G5a, vom Gesangs-Trio „MILKA-Singers“, von der Schulband sowie vom Chor aller Absolventinnen, der auch den Schlusspunkt unter die feierliche und gleichzeitig fröhliche Abschlussfeier setzte, bevor sich alle noch im Garten trafen, um bei Getränken und leckeren Snacks (aus der Küche des hauswirtschaftlichen Zweigs) sich zu unterhalten und Erinnerungsfotos zu machen.

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