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Region Amberg
Freitag, 17. August 2018 30° 2

Kultur

„Praekers Erben“ sind unter den Besten

Größen der Musikszene in der Region Amberg machen da weiter, wo sie schon waren, als die Legende früh verstarb.

  • Die „Praekers“, allesamt hoch renommierte Musiker/innen aus dieser Region, die ansonsten auch bei zahlreichen anderen Bands spielen, bestehen heute aus der Sängerin Diana Laden von „Blue Heat“, aus dem Sänger Oliver Allwardt von „Grand Slam“, aus Gitarrist Martin Gruber von „Der Ernst des Lebens“, aus dem Drummer Georg „Fruit“ Fruth und Bassist Tobias Stöcklmaier von „Jo and the Dudes“. Foto: Praekers
  • Manne Praeker (Zweiter von links) mit seinen Bandkollegen bei „Spliff“ – links Gitarrist Bernd Potschka, rechts neben Praeker Schlagzeuger Herwig Mitteregger, rechts Keyboarder Reinhold Heil Foto: Sony Music

Sulzbach-Rosenberg.Am kommenden Samstag, 10. Februar 2018, um 20.00 Uhr gastieren die „Praekers“ mit ihrer Frontfrau Diana Laden beim Förderkreis auf der Kleinkunstbühne im Historischen Seidelsaal in Sulzbach-Rosenberg am Luitpoldplatz 4.

Manfred Praeker ist bzw. war, wie es in einer Mitteilung der Veranstalter heißt, wohl einer der bedeutendsten Musiker und Produzenten Deutschlands – obwohl er in der Öffentlichkeit nahezu unbekannt sei. Praeker war unter anderem Bassist und Sänger in der „Nina Hagen Band“, von Nena und seiner eigenen Band „Spliff“ mit ihren Hits wie „Carbonara“ oder „Déjà-vu“. Er produzierte Bands wie „Extrabreit“ oder „Die Ärzte“. Sein wohl größter Erfolg als Produzent war „99 Luftballons“ von Nena oder sein Hit „Heut’ Nacht“

Manne Praeker verstarb 2012

Nach längerer Abwesenheit von der Bühne wollte Manfred Praeker vor einigen Jahren wieder ein Musik-Projekt mit Eigenkompositionen und gecoverten Klassikern starten. Dafür suchte er sich die besten Musiker aus der Oberpfalz, heißt es. Die Zusammenarbeit war ebenso erfolgreich wie kreativ, so kam es nach kurzer Zeit zu einem Debüt-Konzert in Sulzbach-Rosenberg mit dem Namen „Manne and Friends“. Die danach geplante Deutschlandtournee mit seinen „Oberpfälzern“ kam allerdings nicht mehr zustande, weil Manne Praeker schwer erkrankte und bald darauf, im Jahr 2012, verstarb.

Modernere Covers der Genres

Das Projekt, die künstlerische Idee dahinter, sollte aber nicht sterben, und so führten seine Musiker die Band – jetzt genannt „Die Praekers“ – weiter und spielten noch im Jahre 2012 mehrere Konzerte, jeweils mit von Manne Praeker ausgesuchten und geschriebenen Songs, mit Juwelen der deutschen Rock- und Pop-Geschichte. Musikalisch ergänzten die „Praekers“ das Programm auch mit moderneren Covers dieser Genres. Ihr Repertoire reicht jetzt von Rock und Pop bis zu Funk.

Manne Praeker

  • Portugal:

    Laut dem Berliner Stadtmagazin „Tip“ lebte Manne Praeker bereits 25 Jahre lang in Portugal, hatte ein Tonstudio und betreute viele Musikproduktionen, auch immer wieder mit portugiesischen Künstlern, heißt es.

  • Berlin:

    Praeker war in der „Nina Hagen Band“ Bassist, arbeitete bei „Spliff“ sehr erfolgreich weiter zusammen mit Herwig Mitteregger (Drums), Reinhold Heil (Keyboards) und dem Würzburger Gitarristen Bernd Potschka. (jf)

Und Tobi tobt sich am Bass aus

Die „Praekers“, alles hoch renommierte Musiker der Region, die auch bei zahlreichen anderen Bands spielen, bestehen heute aus der Sängerin Diana Laden von „Blue Heat“, aus dem Sänger Oliver Allwardt von „Grand Slam“, aus Gitarrist Martin Gruber von „Der Ernst des Lebens“, aus dem Drummer Georg „Fruit“ Fruth und Bassist Tobias Stöcklmaier von „Jo and the Dudes“.

Sie bieten auch bei diesem Gastspiel gemeinsam Pop und Rock auf der Höhe der Zeit, in perfekter Show. Man darf gespannt sein. Karten gibt es bei ok-ticket zu 15 Euro plus Vorverkaufsgebühr, an der Abendkasse 18 Euro.

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