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Hochzeit

Sabine und Tobias Kutscher sagen Ja

Sabine Ertl und Tobias Kutscher aus Schorndorf haben sich am Samstag auch vor Gott das Ja-Wort gegeben.

Nach der Trauung empfing eine Abordnung der Schorndorfer Feuerwehr, bei der die Braut Mitglied ist, das Paar vor der Kapelle.  Foto: Kutscher
Nach der Trauung empfing eine Abordnung der Schorndorfer Feuerwehr, bei der die Braut Mitglied ist, das Paar vor der Kapelle. Foto: Kutscher

Schorndorf.Sabine, geborene Ertl, und Tobias Kutscher haben sich am Samstag auch vor Gott das Ja-Wort gegeben – und feierten im wahrsten Sinne des Wortes eine „Hoch-Zeit“, wie Pfarrer Markus Meier zu Beginn der Zeremonie bemerkte.

Schließlich mussten das Brautpaar und seine Gäste vor der Trauung erst die steilen Stufen hinauf zur Falkensteiner Schlosskapelle erklimmen. Als diese erste Hürde geschafft war, blickte der Viechtacher Pfarrvikar in ganz persönlichen Worten auf den „langen Vorlauf“ des Paares zurück. Ihre Geschichte sei mit diesem Tag aber nicht zu Ende, betonte der Geistliche. Vielmehr würden sie mit der kirchlichen Trauung nur einen Baustopp in ihrem Ehehaus einlegen.

Bräutigam war Praktikant der Braut

Kennengelernt hatten sich die 31-jährige technische Fachwirtin und der 36-jährige Maschinenbauingenieur 2008 bei der Arbeit. Die Braut als „Chefin“ des damaligen Praktikanten. Doch Kollegen blieben sie nicht. Sie wurden ein Paar, zogen zusammen. 2014 bauten die beiden dann in Schorndorf ihr Einfamilienhaus, ehe 2015 die standesamtliche Hochzeit folgte. Ihr Lebensmotto könnte also lauten: „Arbeit war unser Leben“, fasste Pfarrer Meier zusammen. Darin aber stecke vor allem die Liebe. Sie sei es, die alles zusammenhält – „dass man es miteinander schaffen, miteinander bauen könne“.

Feier im Rittersaal der Falkensteiner Burg

In einem Rückblick auf den 50. Hochzeitstag seiner Großeltern, der für das Brautpaar zugleich ein Ausblick war, machte Meier deutlich, was Liebe ist. Für seine Großeltern sei sie jeden Tag anders gewesen. Nur ein Narr meine, man könne die Liebe festzementieren, betonte der Pfarrer und wandte sich direkt an die Eheleute: „Ich wünsche euch, dass ihr immer die Baumeister der Liebe seid.“

Die kirchliche Trauung umrahmte musikalisch die Gruppe „Funkenflug“. Bei der weltlichen Feier im Rittersaal der Falkensteiner Burg übernahm dann „Zechpreller – Die Band“. Nach Falkenstein gefahren war das Brautpaar mit einem nicht ganz alltäglichen Hochzeitsauto: dem eigenen Oldtimer, einem 64er Ford F100 Pickup.

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