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Gesundheit

Oelkers verlässt das Asklepios Klinikum

Drei Jahre lang war Sven Oelkers Klinikmanager in Bad Abbach. In Forchheim übernimmt er die Aufgabe als Krankenhausdirektor.
Von Gabi Hueber-Lutz

Verabschiedung im Asklepios Klinikum: Dr. Boris Rapp, Wolfgang Naber, Sven Oelkers, Dr. Georg Bonnländer und Martin Hardt (von links).
Verabschiedung im Asklepios Klinikum: Dr. Boris Rapp, Wolfgang Naber, Sven Oelkers, Dr. Georg Bonnländer und Martin Hardt (von links). Foto: Hueber-Lutz

Bad Abbach.Zehn Jahre war Sven Oelkers am Asklepios Klinikum; seit 2013 bekleidete er die Spitzen-Funktion des Klinikmanagers. Nun geht es für ihn noch eine Stufe weiter. Er wechselt zum kommunalen Klinikum in Forchheim und wird dort Krankenhausdirektor.

Asklepios Regionaldirektor Dr. Boris Rapp bedauerte es, dass Oelkers nicht bleibt, räumte jedoch ein, dass der scheidende Klinikmanager sich so eine Chance natürlich nicht entgehen lassen dürfe. Bei der Verabschiedung stellte er ihm beste Zeugnisse aus. Als Oelkers die Nachfolge von Verwaltungsdirektor Raimund Rauscher antrat, seien aus zwei Führungskräften eine geworden, und Oelkers habe das mit Bravour gemeistert. „Alle haben Respekt vor Ihnen!“ Der Konzern sei im Wandel und in stürmischen Zeiten habe er immer unaufgeregt agiert. Nun werde die Entwicklung wieder in die andere Richtung gehen. Aus eins wird nun wieder zwei. Dr. Rapp wird die Geschäftsführung übernehmen und kaufmännischer Leiter wird Martin Hardt. Ärztlicher Direktor Dr. Georg Bonnländer verabschiedete Oelkers mit launigen Worten. Man lasse ihn nicht gerne gehen, er habe immer durch Präsenz und Vorbild geführt. Seine Bürotür sei stets offen gewesen. Damit wandte sich Dr. Bonnländer auch an Dr. Rapp, in der Hoffnung, dass das so bleiben möge. Damit das Gehen für den scheidenden Klinikmanager erfolgreich werde, bekam er ein Paar Wanderschuhe geschenkt.

Viele Geschenke von der Klinikleitung, den Ärzten und dem gesamten Personal gesellten sich dazu. Auch Betriebsratsvorsitzender Wolfgang Naber zollte Oelkers seine Anerkennung. Er habe Befindlichkeiten gut austariert, so dass zwischen der Klinikleitung und dem Betriebsrat des Öfteren Win-win-Situationen entstanden seien. Oelkers bekannte, mit einem lachenden und einem weinenden Auge Abschied zu nehmen. Nach zehn Jahren sei aber der richtige Zeitpunkt gekommen, mit dem Wechsel zu einem kommunalen Klinikbetreiber, eine andere Seite des Gesundheitswesens kennenzulernen.

Für Oelkers Nachfolger wird eine wichtige Aufgabe die Verwirklichung des fünften Bauabschnitts bei der Neugestaltung der Klinik sein. Dann wird ein neues Bettenhaus für die Rheumatologie gebaut. Dafür muss aber zunächst einmal das bereits leerstehende Waschbeton-Gebäude auf der östlichen Seite der Klinik abgerissen werden. Ab September beginnen die Vorarbeiten, im Spätherbst rollen die Abbruchgerätschaften an, dann kann neu gebaut werden. Dort, wo der vorhandene Bau an die bereits neue Ver- und Entsorgungseinheit anstößt, wird nicht neu gebaut, sondern der Bestand saniert. Auch der Turm mit der außen liegenden Treppe bleibt bestehen. Optisch wird das neue Bettenhaus der Rheumatologie genauso aussehen wie das 2011 in Betrieb genommene Bettenhaus der Orthopädie.

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