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Aktion

Helmut Schleich erfreut die Schüler

Die Mainburger Gymnasiasten und den Kabarettisten verbindet nun eine Patenschaft. Die Stadthalle war prall gefüllt.

Helmut Schleich und Sebastian Daller (Mitte) mit Schülern und Organisatoren des Abends Foto: Goossens
Helmut Schleich und Sebastian Daller (Mitte) mit Schülern und Organisatoren des Abends Foto: Goossens

Mainburg.Vor drei Jahren wurde von der europäischen Jugendinitiative dem Gabelsberger Gymnasium der Titel: „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen. Damals wurden 1000 Unterschriften zur Selbstverpflichtung gegen Mobbing und Ausgrenzung gesammelt. Studienrat Sebastian Daller überzeugte seinen Kollegen und Kabarettisten Helmut Schleich, den Daller persönlich kennt, die Patenschaft zu übernehmen.

Beim Festakt rangen die Schüler Helmut Schleich die Zusage ab, wieder einmal nach Mainburg zu kommen. Studienrätin Anita Förstner und Studienrat Sebastian Schraml fanden nun bei den nachfolgenden Schülern engagierte Helfer, die die Veranstaltung organisierten und auch Studienrat Daller sagte seine Unterstützung zu.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und die Stadthalle war bis auf den letzten Platz besetzt, als die beiden Lehrer Helmut Schleich begrüßten. Vom Schulverein, der das Administrative übernommen hatte, waren Dr. Karl Pöschl und Klaus Seitz und Florian Maier von der Raiffeisenbank, die Schulprojekte fördern, vor Ort.

Schleich stellte sein neuestes Programm vor und traf genau den Geschmack der Zuhörer, die teilweise fast eine Stunde auf den Einlass warteten, um einen guten Platz zu bekommen.

Die Politik stand bei diesem Abend im Vordergrund und Schleich sagte, dass das Haltbarkeitsdatum von Merkel abgelaufen sei und dass die Steigerung von Soda Söder sei. Dass man den Audi-Manager aus dem Gefängnis entlassen habe, fand Schleich nicht gut, die hätten dort sogar eine eigene Autowerkstatt für ihn gehabt. Wobei er klar stellte, dass ein Manager maximal neun mal so viel verdienen dürfe, wie der „kleinste“ Arbeiter verdient. Das Raumfahrtprogramm der bayerischen Regierung habe es schon viel früher gegeben, damals hieß es „Der Münchner im Himmel“. Das Ansinnen, mehr junge Politiker zu ernennen, nannte er den Altersstarrsinn durch Weltendummheit zu ersetzen. Der Flugtaxi-begeisterten Politikerin empfahl er, doch einfach mal das Legoland zu besuchen, um ihre Begeisterung zu stillen. Zu den Staus fiel ihm ein, man stünde nicht im Stau, sondern man sei der Stau selbst. Auch die neue Bewegung „future for Friday“ war ein Thema. Vor allem, wenn die Mütter die Kinder mit dem SUV zur Schule fahren. „Gute“ Worte hatte er auch für Trump und Macron, die beide im eigenen Land keiner mag, weil man sie dort schon kennt.

Bei der Verteidigungsministerin fiel ihm ein, dass diese mehr Kinder habe, als die Bundeswehr flugfähige Objekte. Nicht gut fand er auch, dass man Pipi Langstrumpf nicht mehr lesen dürfe. Ein kleines Kind, dass alleine lebt und einen Negerkönig kennt, das geht heute gar nicht mehr. Das ganze Gutmenschentum regt ihn persönlich besonders auf. Ob bei der Genderthematik oder bei der Sprachhygiene. Die Schlechtmenschen seien wenigstens ehrlich und stünden dazu. Überhaupt sei der Bayer eine besondere Spezies. Er schaue lange zu, aber dann zerreiße es ihn gewaltig, parodierte er Franz Josef Strauß, auf dessen Auftritt die meisten Hörer gewartet hatten. Nach Meinung von FJS könne ein Ministerpräsident ja nichts taugen, wenn er aus den bayerischen Kolonien komme. Bei Strauß habe man auch noch gewusst, woran man ist. Heute lasse man die Bundeswehr verlottern und die Merkel klebe am Kanzlerstuhl.

Zum Schluss stand noch Gott Internet auf dem Programm. Es sieht alles, vergisst nichts und die Sünden bleiben immer erhalten. Gott Vater Cloud, Sohn App und Heiliger Geist Tablet. Aber vielleicht kommt es noch so weit, wenn man krank ist, dass das Internet ein update des Menschen macht und er wieder gesundet.

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