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Verband

Anglerbund Regensburg ehrt Mitglieder

Mit der Angelstrecke an der Naab bei Etterzhausen konnte die Anglergenossenschaft auch viele neue Mitglieder begrüßen.
Von Sarah Sophie Ruppert

Der Vorsitzende des Anglerbunds Regensburg, Hans Holler (links), und Stadtrat Thomas Burger (rechts) mit einigen der für langjährige Verbandszugehörigkeit geehrten MitgliederFoto: Ruppert
Der Vorsitzende des Anglerbunds Regensburg, Hans Holler (links), und Stadtrat Thomas Burger (rechts) mit einigen der für langjährige Verbandszugehörigkeit geehrten MitgliederFoto: Ruppert

Regensburg.Vor bald 100 Jahren, genauer gesagt im Jahr 1923, gründeten 18 Männer den Anglerbund Regensburg. Heute umfasst die Vereinigung noch immer zahlreiche Männer, aber auch Frauen gehören zum festen Stock der Genossenschaft mit insgesamt knapp 2300 Anglern. Aus diesem Grund freute sich Vorstandsvorsitzender Hans Holler besonders, dass zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Anglerbundes Regensburg die Mitglieder erneut um den weiblichen Anteil gestiegen sind. Brechend voll war es in den Räumen des SC Regensburg – vermutlich auch deswegen, weil neuerdings die Naab mit der Gewässerstrecke Etterzhausen zum Anglerbund Regensburg gehört und somit viele neue Mitglieder dem Verband beitraten. Das Alter macht sich beim Anglerbund positiv bemerkbar. So konnten auch in diesem Jahr wieder über 60 Mitglieder für ihre langjährige Zugehörigkeit geehrt werden.

Seit 60 Jahren beim Verband

Josef Weigert, der zur Versammlung leider nicht anwesend sein konnte, ist der Genossenschaft bereits seit 60 Jahren treu. Mit 50 Jahren Angehörigkeit können Joachim Broll, Nikolaus Hiendlmayr, Leonhard Sänger, Hans Sindl und Manfred Weiß aufwarten – Letzterer ist leider einen Tag vor der Jahresversammlung verstorben. Weitere Ehrungen für 40 und 25 Jahre Verbandstreue erhielten insgesamt 60 Mitglieder. Gedacht wurde ebenso allen im vergangenem Jahr verstorbenen Mitgliedern sowie den überhaupt bislang Verstorbenen.

Anglerbund

  • Angelstrecken:

    Rund 350 Hektar Gewässer unterhält der Verband. Dazu zählen zehn Kilometer an der Donau und 6,5 am Höllbach.

  • Mitglied:

    Die einmalige Aufnahmegebühr beträgt 300 Euro. Jährlich fällt ein Beitrag von 70 Euro an.

  • Angelerlaubnis

    : Zudem sind etwa jährliche Erlaubnisscheine für mehrere Gewässer buchbar. Infos unter www.angler-regensburg.de.

Insbesondere würdigte Holler hierbei die Arbeit Rudolf Bachs, der sich überaus für die Gemeinschaft der Genossenschaft engagierte: „39 Jahre setzte er sich für die Erhaltung der Natur als Erholungs- und Lebensraum für unsere Gewässer ein. Dabei ist es ihm stets ein persönliches Anliegen gewesen, aktiv zur Arterhaltung unserer Gewässer beizutragen.“ Rudolf Bach war mit seiner ehrenamtlichen Tätigkeit für sämtliche organisatorischen und mitgliederspezifischen Belange Ansprechpartner. „Erst jetzt merken wir, was er alles gemacht hat“, sagt Hans Holler.

Als Ehrengast durfte Stadtrat Thomas Burger einige Worte an die Versammlung richten und würdigte hierbei die Arbeit, aber auch den Zweck des Verbands. Burger sagte, er habe bei einem Angler stets das Bild eines älteren Herren vor Augen, der stundenlang in der Einsamkeit verweilt. Heute sei dies dank der jüngeren Generation nicht mehr zutreffend.

Die Stadt als Partner

In erster Linie ginge es beim Angelhobby heute nicht mehr darum, sich den Fisch auf den Tisch zu holen, vielmehr um die Auseinandersetzung und Achtung vor der Natur und dem Tier, meint Stadtrat Burger. Hierbei sehe er auch die gute Partnerschaft zwischen Stadt und Anglerbund als gelungen, wenn es um Gewässerschutz und ökologische Fragestellungen geht.

Hans Holler konnte dem nur zustimmen und sieht den Anglerbund nicht nur als Möglichkeit zur Freizeitbeschäftigung, sondern auch als Verantwortlichen für die Natur. Deswegen bestreite der Verband „die Hege und Pflege nach bestem Gewissen“. Dankbar sei Holler auch dafür, dass die Genossenschaft in kommunalen Fragen eingebunden wird.

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