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Segnung

Fröhlicher Start im Kinderhaus

Die Johanniter eröffneten mit vielen Gästen ihre Einrichtung am Brandlberg. Sie bietet 24 Krippen- und 50 Kindergartenplätze.
von Daniel Steffen

Das Team des Johanniter-Kinderhauses am Brandlberg ist mit dem frisch eröffneten Arbeitsplatz sehr zufrieden. Foto: Steffen
Das Team des Johanniter-Kinderhauses am Brandlberg ist mit dem frisch eröffneten Arbeitsplatz sehr zufrieden. Foto: Steffen

Regensburg.Eitel Sonnenschein begleitete die Eröffnungszeremonie am Brandlberg. Das lag einerseits am schönen Wetter, andererseits an der positiven Stimmung, die bei den Gästen herrschte. Seit gut einem Monat ist das Kinderhaus im Neubaugebiet am Brandlberg in Betrieb – und nun wollten das die Betreiber von den Johannitern im großen Rahmen feiern. Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, mehrere Stadträte und vor allem die Eltern und Kinder nahmen an der Feierstunde teil und wurden Zeuge, wie Stadtpfarrer Thomas Eckert und Pfarrerin Christiane Weber die Einrichtung segneten.

Wert gelegt hätten die „Macher“ des Kinderhauses vor allem darauf, dass die Räume groß, hell und farbenfroh gestaltet werden, betonen die Johanniter. So verfügt jede Gruppe über einen Gruppenraum, an den sich jeweils an Nebenraum anschließt. Während im oberen Stockwerk die beiden Kindergartengruppen ihren Platz haben, befinden sich die Räume für die Krippenkinder im Erdgeschoss des Hauses.

Räume „mit Leben gefüllt“

Im Haus gibt es für die kleinen Kinder zusätzlich einen Schlafraum sowie einen Mehrzweckraum, der von Krippe und Kindergarten gemeinsam genutzt wird. Der Außenbereich mit zahlreichen Spielmöglichkeiten sei „groß angelegt“ worden, hieß es. Am meisten freute sich Johanniter-Regionalvorstand Martin Steinkirchner jedoch darüber, dass die Räume nun „mit Leben gefüllt“ seien.

Die Kinder, die die Einrichtung besuchen, stammen Leiterin Karola Tamm zufolge großenteils aus dem Neubaugebiet am Brandlberg, also aus der unmittelbaren Umgebung. Ein Teil der Kinder wohne in den umliegenden Stadtteilen, wie zum Beispiel in Schwabelweis.

Stadtpfarrer Thomas Eckert und Pfarrerin Christiane Weber weihten die Einrichtung ein. Foto: Steffen
Stadtpfarrer Thomas Eckert und Pfarrerin Christiane Weber weihten die Einrichtung ein. Foto: Steffen

Ein zehnköpfiges Team aus Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen und Auszubildenden ist vor Ort für die Kinder da. Neben Leiterin Karola Tamm sind dies namentlich Karin Schmidt, Juliane Rduch, Lisa Melzer, Jessica Farner, Jessica Köbler, Manuela Hoffrichter-Thumann, Franziska Warter, Christine Schmalzl und Steffi Dimpfl. Für die Kochkünste des Hauses ist Beate Griesbeck zuständig.

Aktuell im Gespräch sind die Johanniter wegen eines Kinderhauses in Schwabelweis, das im Stadtteil aufgrund des Mangels an entsprechenden Plätzen seit langem herbeigesehnt wird. Standort des geplanten Kinderhauses ist unweit des Nahversorgungszentrums an der Donaustaufer Straße, das im kommenden Jahr vom Immobilienzentrum umgebaut wird (wir berichteten). Das Grundstück, auf dem das Kinderhaus entstehen soll, gehört jedoch einem privaten Eigentümer.

Plan muss abgesegnet werden

Das Kinderhaus soll zwei Krippengruppen mit je 12 Plätzen und eine Kindergartengruppe mit 25 Plätzen beherbergen. Der vorläufige Plan müsse noch von den zuständigen städtischen Stellen und von der Regierung der Oberpfalz abgesegnet werden, teilte Sylvia Meyer, die regionale Sachgebietsleiterin für die Jonanniter-Kindereinrichtungen, mit. Mit einem Baubeginn noch in diesem Jahr sei deshalb nicht zu rechnen.

Fröhlicher Start im Kinderhaus

  • 350 Kitas:

    Seit Ende der 1980er Jahre wurden von der Johanniter Unfall-Hilfe in Deutschland über 350 Kindertagesstätten als Träger übernommen oder neu gegründet, 90 davon allein in Ostbayern.

  • Sachgebiet:

    Sachgebietsleiterin für die Johanniter-Kindereinrichtung im Regionalverband Ostbayern ist Sylvia Meyer. Sie kann telefonisch unter der Nummer (0941) 464 67 180 erreicht werden.

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