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Medizin

Barmherzige Brüder bundesweit spitze

Ausgezeichnete Regensburger Klinik: Ein Qualitätssiegel belegt die bestmögliche Diagnose und Therapie bei Krebs im Bauchraum.

Ein Ärzteteam bereitet sich auf eine Operation des Bauchraums vor. Foto: Felix Kästle/dpa
Ein Ärzteteam bereitet sich auf eine Operation des Bauchraums vor. Foto: Felix Kästle/dpa

Regensburg.Das Krankenhaus Barmherzige Brüder ist neben der Universitätsklinik Dresden eine von nur zwei Kliniken in Deutschland, die von der Deutschen Krebsgesellschaft für die Behandlung von Krebserkrankungen an den fünf Bauchorganen Magen, Leber, Speiseröhre, Bauchspeicheldrüse und Darm zertifiziert wurde. Das Qualitätssiegel belegt, dass betroffene Patienten bei den Barmherzigen Brüdern die bestmögliche Diagnose und Therapie bei Krebserkrankungen im Bauchraum erfahren.

Prof. Dr. Oliver Pech im Bauchkrebszentrum (Viszeralonkologisches Zentrum) des Krankenhauses Barmherzige Brüder Regensburg zählt national wie international zu den Experten in seinem Fachgebiet. Als einer von nur wenigen Gastroenterologen in Deutschland beherrscht er die Technik der „Endoskopischen Submukösen Dissektion“ (ESD). Hierbei schält er bei Patienten mit Hilfe einer videokontrollierten Spiegelung den erkrankten Bereich in einem Stück aus der Schleimhaut seiner Speiseröhre. Sie stellt im Gegensatz zu den herkömmlichen endoskopischen Methoden sicher, dass der erkrankte Bereich als Ganzes entnommen wird und dass das Wiedererkrankungsrisiko des Patienten normalerweise sehr gering ist.

„Zu uns kommen internationale Krebs-Patienten, um sich therapieren zu lassen.“

Prof. Dr. Dr. h.c. Pompiliu Piso, Leiter des Viszeralonkologischen Zentrums des Krankenhauses Barmherzige Brüder

„Bei einem Patienten stellte die Pathologie bei der Nachuntersuchung des entnommenen Gewebes fest, dass er unglücklicherweise an einer besonders bösartigen Tumorart des Speiseröhrenkrebses leidet“, erklärt Prof. Pech. In der Tumorkonferenz, in der die Experten aller betroffenen Fachbereiche jeden Krebspatienten individuell besprechen, beschlossen die Ärzte, einen Teil der Speiseröhre zu entfernen, um das Risiko zu minimieren, dass der Krebs in die Lymphknoten und von da aus in die Blutbahn streut. Chefarzt-Kollege Prof. Dr. Dr. h.c. Pompiliu Piso von der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Leiter des Viszeralonkologischen Zentrums übernahm diese komplexe Operation.

Speiseröhren-Operationen erfordern viel Erfahrung. Die Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) dient den Patienten als sichere Orientierungshilfe. Sie zeigt, in welchen Zentren die Ärzte besondere Fachkenntnis in der jeweiligen Krebsart besitzen und den Krebs erfolgreich behandeln und operieren können. „Damit wird nicht nur unsere medizinische Qualität nachgewiesen und bestätigt“, so Prof. Pech, „sondern auch garantiert, dass wir viel Erfahrung besitzen.“ Die DKG fordert eine hohe Mindestzahl an Therapien und Operationen bei der Vergabe des Gütesiegels.

Das Krankenhaus Barmherzige Brüder gilt als eines der hochspezialisierten Krebs-Zentren in Deutschland. Es besitzt elf Gütesiegel der Deutschen Krebsgesellschaft und ist damit eines der führenden Zentren für Krebstherapie in Deutschland. „Zu uns kommen internationale Krebs-Patienten, um sich therapieren zu lassen. Die Ostbayern haben eine Top-Versorgung bei Krebserkrankungen direkt vor der Haustür liegen“, sagt Prof. Piso.

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