Helfer am Jahrmarkt
BRK Kelheim zieht Gillamoos-Bilanz: 251 Personen brauchten Hilfe

08.09.2023 | Stand 25.09.2023, 17:27 Uhr |

Die ehrenamtlichen Helfer am Gillamoos Foto: Robert Smolarek

Das BRK-Kreisverband Kelheim bilanziert für die fünf Tage Gillamoos einen ruhigen Verlauf. Insgesamt wurden 251 Personen von den ehrenamtlichen Helfern des BRK versorgt. Davon mussten aufgrund der Diagnose zwölf Patienten durch den Rettungsdienst weiterversorgt und in eine Klinik transportiert werden. 

 



Das Spektrum der Erkrankungen und Verletzungen waren heuer wieder – wie für diese Art der Veranstaltung typisch – kleinere Schnittwunden, Insektenstiche und alkoholbedingte Ausfälle. „Schwer verletzte oder lebensbedrohlich erkrankte Patienten mussten glücklicherweise dieses Jahr nicht versorgt werden“, so Rettungsdienstleiterin Josefine Gebendorfer zur Einsatzlage. 

 

285 Ehrenamtliche im Einsatz



In der Summe kamen 285 ehrenamtliche Helfer der Bereitschaft Abensberg, aber auch aus dem gesamten Landkreis und darüber hinaus, für den Dienst zusammen. Dieses Jahr kam die Unterstützung aus den BRK-Kreisverbänden Fürth, Sulzbach-Rosenberg, Landshut und Regensburg.

 



In der Regel waren mindestens 10 Einsatzkräfte sowie mindestens ein Arzt vor Ort, am politischen Montag waren es bis zu 52 Helfer. So konnte das Rote Kreuz drei zusätzliche Rettungswägen besetzen. In Summe leisteten die Helfer inklusive des Auf- und Abbaus somit 1.500 Stunden ehrenamtliches Engagement.

 

Weitere Unterstützung



Ergänzend zur sanitätsdienstlichen Absicherung waren der Fachdienst Information und Kommunikation (IuK) vor Ort. Dieser berät und unterstützt die Einsatzleitung unter anderem durch den Aufbau und die Instandhaltung der Kommunikation, die Dokumentation sowie die Disposition der eingesetzten Mittel und Kräfte. Auch Landes- und Bezirksbereitschaftsleiter Dieter Hauenstein stattete den Helfern einen Besuch ab und dankte ihnen für ihren Dienst.

 



BRK-Gesamteinsatzleiter Christoph Kühnl bescheinigte wieder eine hervorragende Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Polizei, Veranstalter und Sicherheitsdienst. Mehrmals am Tag wurden von allen Beteiligten Lagebesprechungen abgehalten. In Summe wurden dieses Jahr 251 Patienten durch das BRK versorgt. Davon wurden die Sanitäter zu rund 100 Einsätzen auf dem Gelände alarmiert, bei 146 Versorgungen handelte es sich um „kleinste“ Verletzungen, welche direkt auf dem Gelände durch die Fußstreifen behandelt werden konnten.

nb