Wutausbruch in Bahnhofshalle
22-Jährige attackiert Polizisten in Regensburg und muss zur Dienststelle getragen werden

17.03.2023 | Stand 15.09.2023, 1:09 Uhr |

Eine 22-Jährige sorgte am Donnerstagnachmittag mit einem Wutanfall in der Bahnhofshalle in Regensburg für Aufsehen. Nachdem sie Beamte der Bundespolizei attackierte, musste sie auf die Dienststelle getragen werden. −Symbolbild: Bundespolizei

Weil eine 22-Jährige am Donnerstagnachmittag in der Bahnhofshalle in Regensburg einen Wutanfall bekommen hat, wurde die Polizei hinzugerufen. Die Frau attackierte die Beamten und musste schließlich zur Dienststelle getragen werden.



Eine renitente 22-Jährige hat am Donnerstagnachmittag in der Bahnhofshalle für Aufsehen gesorgt. Wie die Polizei mitteilte, alarmierte gegen 14.15 Uhr ein Bahnmitarbeiter die Bundespolizei. Als eine Streife eintraf, war die 22-Jährige schon in Rage und diskutierte lautstark mit einem Mitarbeiter eines dort ansässigen Restaurants, so die Polizei weiter.

Nachfolgend beleidigte die junge Frau die Beamten mit Kraftausdrücken und wiedersetzte sich den Anordnungen. Sowohl die Identitätsfeststellung als auch die Mitnahme auf die Dienststelle stellten sich als schwierig heraus. Nach polizeilichen Angaben ließ sie ich mehrfach zu Boden fallen und schlug mit Händen und Füßen auf die Beamten ein. Eine Polizistin wurde dabei verletzt und musste in einem Krankenhaus versorgt werden.

Tätlicher Angriff, Körperverletzung und Beleidigung

Letztendlich wurde die wütende 22-Jährige von der Polizei zur Dienststelle getragen. Wegen ihrer auffälligen Stimmungsschwankungen und des aggressiven Verhaltens bestand der Verdacht einer Mischintoxikation. Eine freiwillige Atemalkoholmessung verweigerte die Frau. Der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Straubing ordnete die Entnahme einer Blutprobe an, um zu klären, ob sie unter Alkoholeinfluss oder sonstiger Rauschmittel stand.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen tätlichen Angriffs, Körperverletzung und Beleidigung gegen die 22-Jährige. Mittlerweile wurde sie aus dem Gewahrsam entlassen und in die Obhut ihrer Familie übergeben worden.

− ls