Landesliga Nordost
Seligenporten fängt sich ein halbes Dutzend Gegentore

05.03.2023 | Stand 15.09.2023, 1:20 Uhr |
Der SVS (rot) hat einen Fehlstart hingelegt. −Foto: Lena-Marie Weller

Zum Auftakt in die restliche Spielrunde der Landesliga Nordost beim 1. FC Herzogenaurach waren die abstiegsbedrohten Fußballer des SV Seligenporten mittendrin in einem launigen Torspektakel mit insgesamt neun Treffern.

Allerdings landete der Ball dabei sechs Mal im Netz des SVS, der die abwechslungsreiche und unterhaltsame Partie bei den keinesfalls überragenden Mittelfranken am Ende zu deutlich mit 3:6 (2:2) verlor.

Die Begegnung bestätigte jene Probleme, welche den Tabellen-16. aus dem Klosterdorf Seligenporten die gesamte Saison über plagen: Eklatante Harmlosigkeit in der Offensive aus dem Spiel heraus – alle drei SVS-Treffer fielen durch oder nach Standards –, gepaart mit folgenschweren Fehlern in der Defensive.

Klosterer liegen früh 0:2 hinten

Das Sonntagsspiel in Herzogenaurach war gerade einmal 16 Minuten jung, da lag der SVS bereits 0:2 zurück. Zunächst lupfte Michael Thomann den Ball aus spitzem Winkel über den zu weit vor seinem Tor postierten SVS-Torhüter Manuel Jurkic (8.), dann nutzte Kevin Rockwell die SVS-Schläfrigkeit in der Verteidigung im Anschluss an einen Einwurf zum frühen 2:0 (16.).

Der SVS knickte aber nicht ein, sondern spielte unverdrossen nach vorne – und wurde dafür bald belohnt: Damyan Opcin wurde im Strafraum gefoult, Güney Bayram verwandelte den folgenden Elfmeter sicher (23.). Es kam noch besser für den SVS: Nach einem zunächst abgewehrten Freistoß aus dem Mittelfeld landete der Ball bei Kenny Monfort, der Timucin Turgut in der Mitte bediente – 2:2 (34.). Mit diesem leistungsgerechten Ergebnis ging es in die Pause.

Seligenporten mit dem nächsten Gegentor nach der Pause

Doch kurz nach Wiederanpfiff lagen die Klosterer erneut zurück. Abermals Michael Thomann traf, nachdem er im SVS-Strafraum zu frei stehend einschieben durfte (50.). Doch der SVS kam erneut rasch zurück, abermals durch einen Foulelfmeter-Treffer durch Güney Bayram (57.).

Nachdem Michael Thomann allerdings per sehenswerter Direktabnahme im Sechzehner sein drittes Tor bejubeln durfte (78.), war der SVS geschlagen. In den Schlussminuten kassierten die nun komplett aufgerückten Gäste noch zwei Kontertore durch Eric Stübing (89.) und Josef Schumacher (90.+3).