Gruppe Kunst
„Traurige Gespenster“ bei Jahresschau

Eva Honold präsentiert im Donau-Gymnasium ihren Stummkurzfilm und liest vor. Auch die Jazz-Gruppe „Contraphon“ triff auf.

26.08.2021 | Stand 16.09.2023, 0:59 Uhr |
Eine Schönheit, die inspiriert vom Stummkurzfilm "Traurige Gespenster", am 29. August in Kelheim zu sehen ist. −Foto: Eva Honold

Berührender und inspirierender Kunstgenuss kommt nach Kelheim. Eine Lesung zum Stummkurzfilm „Traurige Gespenster“ ist am kommenden Sonntag, 29. August, im Donaugymnasium in Kelheim geboten. Um 14, 15 und 16 Uhr wird die Autorin und Künstlerin Eva Honold ihren Maskenfilm über eine verstörende und zugleich anrührende Begegnung zeigen und dazu lesen. Eva Honold und die Schauspielerin Ruth Wahl agieren dabei acht Minuten lang mit überdimensionalen, gespensterhaften Puppenköpfen vor einer beeindruckenden Steinbruchkulisse. Grundlage des Filmes ist der gleichnamige Text, der als „Wortgeheuer“ auftretenden Autorin, der, wie in einem Traum, in surrealer und verschobener Weise zeitversetzt die stummen Bilder begleitet und kommentiert. Der Zuschauer benötigt nur ein wenig Fantasie, um sich in ein Wiener Kaffeehaus und in die gute Stube der sonderbaren, in ihrer Zerknautschtheit schönen Hauptfigur Mizzi mitnehmen zu lassen. Der in Kelheim gezeigte Kurzfilm ist einer von insgesamt fünf geplanten Stummfilmen über „Traurige Gespenster“, deren Realisierung sich coronabedingt verzögert hat. Inspiriert von den dabei verwendeten besonderen, preisgekrönten Theatermasken, einer Leihgabe der Kammerspiele München, sind auch die Bilder der Autorin Eva Honold. Die Aktion ist Teil des Rahmenprogramms der 47. Jahresausstellung der Gruppe Kunst im Landkreis Kelheim, die noch bis einschließlich Sonntag, 29. August, 18 Uhr, im Donaugymnasium Kelheim zu bestaunen ist. Ebenfalls am kommenden Sonntag, von 14 bis 17 Uhr, bietet die Jazz-Gruppe „Contraphon“ dort musikalischen Hochgenuss für alle Besucher. In diesem Jahr ist Gastausstellerin der Gruppe Kunst die weitgereiste und vielfach ausgezeichnete Kelheimer Glaskünstlerin Ursula Merker, die mit ihren wunderbaren Werken Geschichten erzählt und dem Glas, wie sie sagt, unter die Haut geht. Der Eintritt ist frei. Geöffnet ist die Jahresausstellung noch Donnerstag und Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr.