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Digitalisierung im Mittelstand

Digitalisierungsprojekte erfordern mehr als nur den Stift gegen ein iPad zu tauschen, meint unser Gastautor.
Von Finn Röder, Studentischer Unternehmensberater bei Academy Consult München e.V.

Finn Röder studiert Management & Technology.
Finn Röder studiert Management & Technology.

Faxe ich dir gleich. Das klingt für junge Praktikanten, als würde ein Morseapparat ausgepackt. Doch Faxen ist für viele Mittelständler nicht Nostalgie, sondern Alltag. Dabei bestreitet heute niemand mehr, dass die Digitale Transformation mehr als ein vorübergehender Trend ist. Digitalisierung ist unumgänglich, ob als Sprungchance oder Betonwand, liegt im vorausschauenden Handeln des einzelnen Unternehmens. Warum aber zeigt sich die deutsche Wirtschaft bei der Digitalisierung ihrer Prozesse in weiten Teilen gelähmt und international abgehängt?

Deutsche Unternehmen digitalisieren häufig nur an den offensichtlichsten Punkten. Die Folge sind zu halbherzige Digitalisierungsprojekte, die ungeahnte Probleme nach sich ziehen können. Dass Digitalisierungsprojekte mehr erfordern als nur den Stift gegen ein iPad zu tauschen, sollte jedem Mittelständler klar sein. Ist es das nicht, folgen oft ineffiziente Kreisläufe von Einscannen, Ausdrucken und Abtippen oder Inkompatibilitäten zum einen und dem augenscheinlichen Ergebnis, dass früher doch alles besser war, zum anderen. Neben der daraus entstehenden Technologie-Skepsis wird zudem die soziale Dimension gefürchtet: Was, wenn die Mitarbeiter keine Veränderung wollen? Meist gilt hier jedoch die Devise „Mitarbeiter nutzen, was bequemer ist“. Deshalb sollte bei Transformationsprozessen ein unumstößlicher Grundsatz beachtet werden – Kommunikation ist alles.

Die Ursache, dass Unternehmen die Chancen der Digitalisierung ungenutzt lassen, ist jedoch häufig noch simpler: Nötige zeitliche und personelle Ressourcen fehlen. Hilfe bietet hier der externe Sachverstand von Unternehmensberatungen. Nicht zuletzt auch aus Kostengründen hat sich in der Beratungslandschaft eine starke Alternative zu den konventionellen Anbietern etabliert: die studentische Beratung. Große Unternehmen wie MAN, die Lufthansa oder Siemens vertrauen heute schon auf deren Professionalität und Innovationsfreude. Möglich wird das, indem führende studentische Beratungen wie Academy Consult München High Potentials aus renommierten Universitäten auswählen und in Kooperation mit etablierten Beratungen gezielt für Projekte fortbilden. So können die Digital Natives neben dem Studium in Beratungsprojekten arbeiten. Und Unternehmen die Vorteile der Digitalisierung nutzen.

Die Außenansicht gibt die subjektive Meinung des Autors wieder und nicht unbedingt die der Redaktion.

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