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Verkehr

Ein Toter bei Unfall auf A6

Auf der Autobahn zwischen Alfeld und Altdorf krachten insgesamt 17 Fahrzeuge ineinander. Es gibt viele Verletzte.

Auf der Autobahn A6 bei Alfeld krachten mehrer Lastwägen und Autos ineinander. Foto: NEWS5 / Friedrich
Auf der Autobahn A6 bei Alfeld krachten mehrer Lastwägen und Autos ineinander. Foto: NEWS5 / Friedrich

Alfeld.Am Mittwochmorgen ereignete sich auf der A6 zwischen Alfeld und Altdorf in Fahrtrichtung Nürnberg ein schwerer Unfall. Eine Person verstarb. Die Autobahn ist in Richtung Nürnberg immer noch gesperrt. Das teilte die Polizei mit.

Bei dichtem Schneetreiben war es gegen 8.30 Uhr in Fahrtrichtung Nürnberg zwischen den Anschlussstellen Alfeld und Altdorf (Lkrs. Nürnberger Land) zu der Massenkarambolage mit insgesamt 17 Fahrzeugen gekommen. Unter den beteiligten Fahrzeugen waren auch sieben Lkw.

Mann verstarb noch an der Unfallstelle

Ein 42-jährige Fahrer eines VW Golf erlitt durch das Unfallgeschehen derart schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der Fahrer eines Mercedes-Transporters wurde schwer verletzt und musste umgehend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Nach aktuellen Erkenntnissen wird der Gesundheitszustand des 38-jährigen Mannes von den Ärzten mittlerweile als stabil eingestuft. Die Rettungskräfte versorgten an der Unfallstelle außerdem 22 weitere Menschen, die bei dem Unfall verletzt wurden. Letztlich mussten auch mehrere der leichtverletzten Personen vom Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.

Neben der Polizei waren Großaufgebote umliegender Feuerwehren, des Rettungsdienstes sowie des Technischen Hilfswerks an der Unfallstelle eingesetzt. Um insbesondere den Einsatzkräften des Rettungsdienstes die ungehinderte An- und Abfahrt zu ermöglichen, war auch die Fahrbahn in Fahrtrichtung Amberg in dem betroffenen Streckenabschnitt in der Folge des Unfalls für fast vier Stunden gesperrt.

Mann filmt mit seinem Handy

Der genaue Unfallhergang ist für die Verkehrspolizei Feucht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht rekonstruierbar. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sollen Sachverständige die Ermittlungsarbeit der Beamten unterstützen. Mehrere Gutachter hatten ihre Arbeit vor Ort bereits am Vormittag aufgenommen und hierbei mit Hilfe eines Hubschraubers der Bayerischen Bereitschaftspolizei Luftaufnahmen der Unfallörtlichkeit gefertigt. Im Rahmen der Unfallaufnahme musste außerdem der Fahrer eines Lkw zur Anzeige gebracht werden, der mit seinem Mobiltelefon Filmaufnahmen von dem Unfallszenario gefertigt hat. Es wurde ein Bußgeld in Hohe von rund 230 Euro verhängt.

Auch am späten Nachmittag dauern die Bergungsarbeiten weiterhin an. Für die Dauer der Arbeiten bleibt die Autobahn in Fahrtrichtung Nürnberg bis in die Abendstunden gesperrt. Der Verkehr wird an der vorausliegenden Anschlussstelle abgeleitet. Es wird auch weiterhin empfohlen, die Autobahn A6 in Richtung Nürnberg weiträumig zu umfahren.

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