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Im Podcast: Was geschah Anna Poddighe?

Im Juni 2012 verschwindet eine Ambergerin spurlos. Bis heute gibt es keine Hinweise, was mit der jungen Frau geschehen ist.
Von André Baumgarten

Amberg.Etwa 1300 Vermisstenmeldungen gehen jedes Jahr bei der Oberpfälzer Polizei ein. In rund 30 Fällen wird die Kriminalpolizei tätig – Anna Franca Poddighe ist einer davon. Seit 2012 gibt es kein Lebenszeichen mehr von ihr. Viele Menschen kannten die kurzhaarige Ambergerin, sie war beliebt. Die gebürtige Italienerin arbeitete als Köchin, war Mitpächterin einer Gaststätte in Amberg und eine sehr offene Frau. Im Juni 2012 verschwand die damals 41-Jährige dann aber plötzlich spurlos.

Seit Juni 2012 hat Daniela Poddighe kein Lebenszeichen mehr von ihrer Schwester Anna bekommen. Hoffnung auf ein Wiedersehen hat sie nicht mehr. Foto: Archiv/Schönberger
Seit Juni 2012 hat Daniela Poddighe kein Lebenszeichen mehr von ihrer Schwester Anna bekommen. Hoffnung auf ein Wiedersehen hat sie nicht mehr. Foto: Archiv/Schönberger

Was Anna Poddighe an diesem Altstadtfest-Wochenende vorhatte, dazu gehen die Aussagen ihres Lebensgefährten und ihrer Schwester weit auseinander. Was aber nur eine der Ungereimtheiten dieses Falles ist, den Redakteur André Baumgarten mit Mittelbayerische-Reporterin Isolde Stöcker-Gietl genauer beleuchten. Sie gehen in Folge 2 des Podcasts „Spuren des Todes – Verbrechen in Ostbayern der Frage nach, warum Menschen verschwinden dürfen und was die Polizei in solchen Fällen unternimmt.

Der bis heute ungeklärte Vermisstenfall aus Amberg ist vor allem für die Angehörigen von Anna Poddighe eine schwere Belastung, für ihre Schwester Daniela, die Mutter und die in Sardinien lebende Tochter der lebensfrohen Frau. Wie man mit einer solchen Situation umgeht, hat Reporterin Isolde Stöcker-Gietl, die den Fall seit Jahren begleitet, recherchiert und erinnert sich an das Treffen mit Poddighes Schwester Daniela zurück.

Serie

Wenn Menschen einfach verschwinden

Sechs Oberpfälzer gelten als Langzeitvermisste. Für Angehörige wie Daniela Poddighe ist die Ungewissheit enorm belastend.

Der True-Crime-Podcast der MZ

Die Bluttat von Laaber war die erste Folge unseres neuen True-Crime-Podcasts. Alle drei Wochen greifen wir einen der großen Kriminalfälle Ostbayerns auf. Sie finden „Spuren des Todes – Verbrechen in Ostbayern“ nicht nur hier, sondern auch bei Spotify, auf Deezer und YouTube sowie natürlich bei Apple Podcasts (iTunes). Auf allen Plattformen können Sie die Folgen abonnieren und verpassen so keinen der spannenden Fälle.

Mit diesem Podcast bauen wir unser bestehendes Angebot aus. Welche Audio-Angebote wir außerdem anbieten, können Sie hier nachlesen: Regionales für die Ohren - das sind die Podcasts der Mittelbayerischen!

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