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Wettbewerb

Geflügel perfekt in Szene gesetzt

Bei der 26. Kreisgeflügelschau überzeugten Züchter mit ihren prachtvollen Tieren.
Von Regina Pfeffer

Dieses Prachtexemplar der Zwerg-Wyandotten lachsfarbig kam in der Wertung nach vorne. Foto: Pfeffer
Dieses Prachtexemplar der Zwerg-Wyandotten lachsfarbig kam in der Wertung nach vorne. Foto: Pfeffer

Arrach.Dort, wo sonst Grundschüler ihren Bewegungsdrang in der wöchentlichen Turnstunde ausleben, dominierte am Wochenende eine tierische Geräuschkulisse aus Gegacker, Gurren, Schnattern und Krähen.

In der Schulturnhalle in Haibühl war eine prächtige Auswahl an Vögeln und farbenfrohes Geflatter von Hühnern aller Coleur zu bestaunen. Für jeden Liebhaber und Kenner war etwas dabei, besonders die Tauben strahlten mit ihrer Farbvielfalt. Der RGZV Ottenzell und Umgebung zeigte sich für die Ausrichtung der 26. Kreisgeflügelausstellung mit Jugendkreisschau verantwortlich. Der Kreisverband Cham war mit acht seiner insgesamt neun Vereine vertreten. Die hohe Qualität und Vitalität der 648 ausgestellten Tiere begeisterte ein breites Publikum. In der wunderschön ausgeschmückten Halle waren am Samstag und Sonntag 42 Züchter (hiervon acht aus dem Jugendbereich) mit zehn Enten, 90 Hühnern und 233 Zwerghühnern sowie 287 Tauben und 28 Ziergeflügelarten gemeldet.

Die Begutachtung und Bewertung der Tiere fanden bereits am Freitag durch acht erfahrene Preisrichter statt. Mit ihrem sachkundigen Wissen und Kennerblick bewerteten Armin Baumgartner, Josef Franz, Konrad Huber, Edmund Kutscherauer, Alfred Sauer, Josef Schießl, Johann Wimberger und Xaver Wintersberger das Federvieh.

Grundlage der Wertung ist die sogenannte Musterbeschreibung, die, gesammelt in einem Katalog, für jedes Tier vorliegt. Wenn ein Huhn, eine Taube oder eine Ente, die Note vorzüglich bekommt, darf nicht die kleinste Kritik vorliegen. In der Regel nimmt sich jeder Preisrichter 80 Tiere vor. Durchschnittlich zwei bis drei davon bekommen die Bestnote, wobei zur endgültigen Vergabe dieser ein zweiter Preisrichter hinzugezogen wird.

Erfreulicherweise konnte über 30 Mal die Bestnote „vorzüglich“ vergeben werden.

Die Kreisgeflügelschau genießt bei den Züchtern einen hohen Stellenwert, was auch das sehr gute Meldeergebnis mit 648 Tieren darstellt. Freilich bekämen auch die Geflügelzüchter den demografischen Wandel zu spüren. „Die Älteren fallen weg und neue Leute kommen nur wenige nach“, meinte Kreisvorsitzender Hans Ederer. Eine Kreisschau bringe allerdings immer wieder Mitglieder und insbesondere die Hühnerzucht spreche in letzter Zeit viele an.

Sowohl am Samstag als auch am Sonntag war die Ausstellung dann für alle Interessenten geöffnet. Die Prämierung der Sieger wird schließlich in der Kreisversammlung beziehungsweise in der Jahreshauptversammlung des gastgebenden Vereins vorgenommen.

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