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Kommune

Große Freude über Investitionen

Waldmünchens Bauausschuss hatte viele Anträge auf dem Tisch. Nur einer wird abgelehnt.
Von Petra Schoplocher

Zieht um: Die Kfz-Werkstatt Gruber will in Geigant, ebenso in der Hauptstraße, neu bauen. Foto: ps

Waldmünchen.Nur einem Anliegen hat der Bauausschuss in seiner Sitzung am Dienstag das Einvernehmen verweigert – dafür aber deutlich. Schon im vergangenen Jahr hatte ein Ehepaar „Am Rohrgarten“ für bereits errichtete Holzlegen und einen Geräteschuppen eine Baugenehmigung bekommen wollen. Jetzt legten die Waldmünchner einen modifizierten Plan vor, der aber ebenso wenig auf Gegenliebe traf.

Die Gründe für das „Nein“ blieben: Das Baufenster sieht eine Bebauung an besagter Stelle nicht vor; die Nachbarunterschriften fehlen – und wären laut Peter Fellner vom Bauamt auch nicht zu erwarten; die Abstandsflächen würden nicht eingehalten. Mit einer Länge von 20 Metern wäre der Schuppen nicht mehr abstandsflächenfrei. Die Ausschussmitglieder schlossen sich dem Vorschlag der Verwaltung, das Einvernehmen nicht zu erteilen, an.

Für positivere Stimmung sorgten viele andere der 14 Bauanträge, wie der von Georg Gruber, der sich in Geigant verändern möchte. „Da freuen wir uns natürlich“, kommentierte Bürgermeister Markus Ackermann den Antrag auf Neubau einer Kfz-Werkstätte mit Büro in der Geiganter Hauptstraße. Die Nachbarn hätten ihre Zustimmung gegeben, einzig die Frage, ob der Kanal groß genug dimensioniert sei oder gegebenenfalls Maßnahmen ergriffen werden müssen, wurde dem Unternehmer mit auf den Weg gegeben.

Die Stadt will drei „Brunnenhäusl“ für die neuen Brunnen im Böhmerwald sowie einen Wasserzählschacht in der Nähe des Hochbehälters Auf der Röhre bauen. Die drei drei Meter mal 2,50 Meter großen „Brunnenbauwerke“ sollen mit Holz verschlagen werden, damit sie nicht auffallen, auch das andere Gebäude (drei Mal vier Meter) soll dezent gehalten werden.

Genehmigt wurden des Weiteren der Bau einer Vogelvoliere Am Lerchenfeld und Umbauten von Häusern, zwei davon in der Altstadt. Positiv beschieden wurde eine Voranfrage für ein Einfamilienhaus mit Option auf eine Arztpraxis in Ast.

Einen großen Milchviehstall – 54 Mal 40 Meter – darf ein Landwirt in Rannersdorf errichten. Sein Hof ist praktisch eine Alleinlage Richtung Haschaberg. „Ist doch schön, wenn bei uns investiert wird“, sagte Markus Ackermann dazu.

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