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Imker bauten ein neues Bienenhaus

Das Haus der Bienenfreunde wird aber erst nach dem Ende des Sperrbezirks bevölkert.
von Siegfried Volkner

Anstelle des alten Vereinsbienenhauses errichtete der Imkerverein Rimbach ein neues als Ersatzbau.  Foto: Siegfried Volkner
Anstelle des alten Vereinsbienenhauses errichtete der Imkerverein Rimbach ein neues als Ersatzbau. Foto: Siegfried Volkner

Rimbach.Auch wenn der Imkerverein Rimbach ein verhältnismäßig kleiner Verein mit geringer Mitgliederzahl ist, leisten seine Mitglieder und vor allem deren Tierchen, die Bienen, Enormes. Dass ihre Bienen gesund bleiben, ist daher ein großes Anliegen der Imker und das stellt sie immer wieder vor große Herausforderungen.

Der Vorsitzende Siegfried Mühlbauer ging zunächst auf den Neubau des Vereinsbienenhauses in Niesassen ein. Das alte Bienenhaus war abgerissen worden, um einer Verbreitung der amerikanischen Faulbrut, einer gefährlichen Bienenseuche, entgegenzuwirken. Dies war eine Maßnahme, die ergriffen wurde, nachdem im Jahr 2018 in Thenried die amerikanische Faulbrut festgestellt und deshalb ein Sperrbezirk erlassen wurde, in dem auch das Vereinsbienenhaus stand.

Das neue Bienenhaus wurde anstelle des Früheren in Eigenleistung errichtet und ist nahezu fertiggestellt. Der Vorsitzende sprach sich aber dafür aus, das neue Bienenhaus erst dann mit Bienenvölkern zu bestücken, wenn der Sperrbezirk aufgehoben wird. Angeregt wurde dazu auch, die Eröffnung mit einem kleinen Grillfest für die Mitglieder zu verbinden. Er gehe davon aus, dass dies bald der Fall sein wird. Mühlbauer betonte aber mit Nachdruck, dass jeder, der Honig konsumiert dazu beitragen könne, damit die Erregersporen nicht weiter verbreitet werden.

Eine große Gefahr, so ergaben Untersuchungen, stellen Honiggläser mit ausländischem Honig dar, die mit Restanhaftungen, also unsauber in einen Glascontainer geworfen werden. Bienen auf der Futtersuche fliegen auch diese Glascontainer an wo sie Süßes finden und tragen damit die Erreger in den eigenen Stock wo die Faulbrut ausbricht. So galt sein Appell an alle Honigkonsumenten, keinen Ausländischen Honig zu kaufen, sondern bei den Heimischen Imkern zu kaufen, wo die sauberen Gläser wieder zurückgegeben werden können.

Als letzter Punkt wurde eine Beitragserhöhung angesprochen. Nachdem der Landesverband seinen Beitrag erhöht habe und dem Ortsverein nur noch wenige Cent vom Mitgliederbeitrag verbleiben, sprach man sich geschlossen dafür aus, den Beitrag zu erhöhen.

Der Jahresbeitrag erhöht sich demnach von derzeit knapp unter 30 Euro (mit Versicherung) auf 35 Euro, und von knapp unter 20 Euro (ohne Versicherung) auf 25 Euro. Außerdem wird für jedes Volk noch ein Betrag von 26 Cent erhoben. Die Beitragserhöhung wurde von den Mitgliedern einstimmig angenommen.

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