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Politik

„Zuhören – und dann vernünftig handeln“

Bürgermeisterkandidat Armin Prommersberger (CWG) präsentierte bei der Wahlversammlung in Dörfling sein Programm.

CWG-Bürgermeisterkandidat Armin Prommersberger bei seiner Vorstellungsrede Foto: Edmund Speiseder
CWG-Bürgermeisterkandidat Armin Prommersberger bei seiner Vorstellungsrede Foto: Edmund Speiseder

Michelsneukirchen.Am Freitag hat Bürgermeisterkandidat Armin Prommersberger (CWG) im voll besetzten Saal des Schützenheim Dörfling seine programmatische Vorstellungsrede für das Amt des Bürgermeisters von Michelsneukirchen gehalten. Moderator Josef Popp begrüßte neben den Gemeinderatskandidaten auch den bisherigen Bürgermeister Gerhard Blab, der die Geschicke der Gemeinde 24 Jahre zum Wohle der Bürger geleitet hat, heuer aber nicht mehr zur Wahl antritt. Max Schmaderer, Bürgermeister von Schorndorf, stellte die Liste der Freien Wähler für den Kreistag vor.

Das harmonische und sachorientierte Vorgehen von Bürgermeister Blab mit dem Gemeinderat lobte Prommersberger und versprach, diese Form der Kommunikation weiterzuführen. Er dankte den Gemeinderatskandidaten, die sich für diese Aufgabe in der Kommune zur Verfügung stellen und so ihr Engagement für die Gemeinde zeigen. Überwältigt sei er selbst von der Zustimmung, die die Leute, die auf der Liste stehen, ihm damit entgegenbrachten. Überredungskunst war nicht notwendig.

Zur Situation im Gemeinderat wollte Prommersberger festhalten, dass bisher ein sehr harmonischer Ton im Rathaus bestimmend war und auch über Parteigrenzen hinweg eine Politik für Michelsneukirchen das bestimmende Credo für die Gemeinde war. „Das soll auch so bleiben!“, stellte er klar.

Anschließend legte der Bürgermeisterkandidat der CWG seine Motivation für die Kandidatur dar. Mit seinen bisherigen, beruflichen Erfahrungen im Rettungswesen als auch in der elterlichen Fahrschule habe er gemerkt, dass es immer wichtig sei, aufmerksam zuzuhören, das Gegenüber verstehen zu wollen und dann erst zu handeln. Das seien die wichtigsten Aufgaben, die auch für die Führung einer Gemeinde entscheidend seien, meinte Prommersberger. Das habe er auch von Gerhard Blab immer gesehen.

Mit seinen Visionen für die Gemeinde wolle er die Aufwärtsentwicklung fortführen, jungen Familien das Leben erleichtern und ansprechend gestalten, den Erhalt der Grundschule im Auge behalten, mit einer bedarfsgerechten Baulandplanung den Ort gestalten und eine starke Verbindung von Pfarrei, Schule und Gemeinde pflegen. Neben all den Planungen möchte er auch auf die Herausforderungen, die durch die Digitalisierung auf die Menschen zukommen, reagieren und die Gemeinde dafür fit machen. Er wolle aber auch auf einen sorgsamer Umgang mit den Ressourcen achten.

„Wichtig ist, dass Michelsneukirchen auch für alte Menschen lebenswert bleibt, dass Senioren durch Betreutes Wohnen im Ort bleiben können. Es soll auch auf Barrierefreiheit geachtet werden!“, forderte Prommersberger. Großen Wert lege er auch auf das Ehrenamt – denn eine Gesellschaft, die die ehrenamtlichen Tätigkeiten nicht schätzt, schade sich selbst.

Dann wurden die CWG-Kandidaten für den Gemeinderat vorgestellt, ehe ausgiebig diskutiert wurde. Der amtierende Bürgermeister Gerhard Blab gab zu aktuellen Fragen der Gemeinde Auskunft. Abschließend bedankte sich Moderator Josef Popp bei allen Anwesenden für das Interesse an den aktuellen Fragen zum Heimatort und sowie das Mitdiskutieren. (csp)

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